Shadow Warrior 2 – Gamescom

Fünf Jahre sind seit „Shadow Warrior“ vergangen. Fünf lange Jahre seit Lo Wang die Allianz zwischen seinem hinterhältigen Boss und den antiken Göttern des Schattenreichs zerstört hat. Trotz seiner edlen Absichten die Welt von der Dunkelheit zu befreien, leben jetzt die Menschen und die Dämonen Seite an Seite. Lo lebt jetzt zurückgezogen von den Menschen und außer Reichweite seiner Feinde, und arbeitet als Söldner für die hiesigen Yakuza Clans. Eines Tages ging ein einfacher Auftrag schief und er landete in einem Kampf zwischen einem brillanten Wissenschaftler, einem kontroversen Führer und einer Droge namens Shade. Hier steigt „Shadow Warrior 2“ ein, das als direkter Nachfolger für den ersten Teil geplant ist.

In der spielbaren Demo auf der Gamescom erfahren wir nicht viel mehr über die Story, als dass Lo irgendwie eine Dame im Kopf hat, die mit ihm sprechen kann und sich vor seinem Geist materialisieren kann. Unser Meister hat eine Lösung, wie wir sie wieder aus uns herausbekommen, dafür benötigen wir allerdings einen bestimmten Trank. Auf der Suche danach ist sie uns immer wieder eine Hilfe, denn sie kann sich zu bestimmten Orten teleportieren. Wir müssen uns auch um etliche Gegner kümmern, die uns an den Kragen möchten. Das Kampfsystem lässt sich in Nah- und Fernkampf aufgliedern. Im Nahkampf stehen uns Waffen wie Samurai Schwerter oder eine größere Variante von Ninja Sternen zur Verfügung, im Fernkampf besitzen wir verschiedenste Pistolen. Jede Waffe besitzt drei Slots zum upgraden. Es lässt sich also ganz leicht aus einem normalen Schwert ein brennendes herstellen, sofern wir die benötigten Materialien haben. Im Kampf stehen uns auch mehrere Fähigkeiten zur Verfügung, wie tarnen, heilen oder einen Schub nach vorne oder zur Seite.

Die Kämpfe sind actiongeladen und schnell, sie können deswegen auch schnell vorbei sein, wenn man nicht aufpasst. Die Entwickler von „Shadow Warrior 2“ haben ein besonderes Augenmerk auf die Umwelt gelegt, denn diese ist detailreich gestaltet und ist schön anzusehen. Mit einer Spielzeit der Hauptquest von sechs bis acht Stunden hat das Spiel auch einen anständigen Umfang. Es ist auch möglich mit bis zu vier Spielern gleichzeitig die Story zu erleben. Jeder sieht sich im Koop-Modus als Lo Wang und erlebt so die Story, als wäre man alleine. Außerdem gleicht nicht jeder Spieldurchlauf dem vorherigen, denn vieles ist zufallsgeneriert. Viele Orte und Gegner wechseln sich pro Durchlauf einfach ab. So sind wir in der Demo in einem Dorf gestartet und im zweiten Anlauf dann auf einer Wiese. Insgesamt gibt es auch 25 verschiedene Gegnertypen, die sich in so gut wie allem unterscheiden. Geplant ist die Veröffentlichung von „Shadow Warrior 2“ für Ende September.

Dominik Probst

Geschrieben von: Dominik Probst

Informatik-Student und Hobby-Spieleentwickler. Nebenbei auch noch auf Youtube als Let's Player unterwegs. Gamer aus Leidenschaft seit meiner Kindheit, mit einem Faible für die komplette "The Legend of Zelda"- und "Halo"-Reihe.

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Neueste Kommentare

  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Black Flag hat mich von der Story her nicht packen können, hatte mir mehr erwartet und das Gameplay war damals einfach nichts für mich. Ist ja aber immer so, wenn in/an einer Serie was geändert wird, gibt es immer unterschiedliche Meinungen.
  • Daniel Walter Daniel: Ich war immer ein Fan der alten Herangehensweise und vermisse es daher im neuen Teil ein wenig. Trotzdem ist Origins wirklich gut, auch wenn es nicht an meine Favoriten AC 2 und AC Black Flag heranreicht.
  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Die Neuausrichtung gefällt mir sehr gut. Die Architektur ist wunderschön und die Story gut gemacht. Auch die vielen Nebenquests und jetzt mit Level 40 die Community Events sind super. Das ewige geklettere und Dauerblocken aus den Vorgängern war einfach idiotisch, finde das jetzt überzeugender.