Preview: The Kindred – Sandbox mit Voxelgrafik

Wir haben uns für euch den Early Access Titel The Kindred von Persistent Studios und Nkidu Games angesehen. Das Spiel verspricht eine kreative Sandbox in Voxelgrafik zu sein, in der wir unter anderem auch die Möglichkeit haben, mit Elektrizität zu arbeiten. Ob The Kindred mit dem Genrekollegen Minecraft mithalten kann, finden wir jetzt gemeinsam heraus.

So wie es sich für ein Sandbox Spiel gehört, gibt es keine Story. Wir kämpfen einfach nur ums Überleben, bauen Ressourcen ab und kümmern uns um die Nahrungsversorgung. Dafür stehen uns die Einwohner von The Kindred zur Verfügung, die sich Kin nennen. Diesen weisen wir direkt zu Beginn die Aufgaben zu, um die sie sich kümmern sollen. In einer Übersicht werden uns alle Aufträge angezeigt, sowie die Fähigkeit eines jeden Kin in eben dieser. So lässt sich leicht herausfinden, wer am Besten geeignet ist.

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Als Aufgaben stehen uns beispielsweise die Jagd, das Scheren und Melken von Tieren, Bergbau, Pflanzenbewirtung oder natürlich das Crafting zur Verfügung. Für einige Aufgaben, wie Holzfällen, benötigt man natürlich noch Werkzeug, das wir erst mal herstellen müssen. Wir senden also einen Kin aus, Bäume zu fällen, einen anderen schicken wir mit seiner Spitzhacke fort, um Erze wie Kupfer oder Eisen abzubauen, und einer soll schon ein paar Pflanzensamen einpflanzen. Damit hätten wir auf jeden Fall schon einmal ein paar Grundressourcen zum Überleben.

In unserem Inventar finden wir direkt zu Beginn auch gleich eine Kochstation, die wir schnellstmöglich platzieren. Außerdem befinden sich in unserem Besitz unter anderem noch ein paar Zaunblöcke, ein paar Leitern und ein Bett. Mit dem Zaun können wir ein Gebiet umzäunen und so Tierzucht betreiben. Das hat allerdings in unserem Test einfach nicht funktionieren wollen. Die Leitern werden benötigt, um aus den Stollen, die wir unseren Kin mit der Spitzhacke graben haben lassen, wieder herauszukommen. Hier sei noch erwähnt, dass es anscheinend nur möglich ist, gerade nach unten zu graben. Und zu guter Letzt das Bett, das, wer hätte es gedacht, natürlich zum Schlafen da ist. Dafür können wir uns mit dem gefällten Holz an einer Werkbank, die wir ebenfalls aus Holz herstellen, verarbeitete Holzblöcke herstellen. Aus diesen lässt sich ein schönes Haus für unsere Kins anfertigen.

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Am Forschungstisch lassen sich neue Gegenstände erforschen, die in sechs Kategorien unterteilt sind: Geräte, Maschinerie, Energie, Gesundheit, Dekor und Tiere. In jeder Kategorie befinden sich einige Gegenstände, die nacheinander erforscht werden müssen. Im Energiesektor gibt es beispielsweise Batterien, Windturbinen, oder aber ein Atomkraftwerk. Nach dem Erforschen muss das gewünschte Objekt noch an der Werkbank gebaut und dann auf der Map platziert werden. Die Stromerzeuger haben jeweils einen bestimmten Radius, in dem sie den Strom verteilen. Steht jetzt beispielsweise eine Lampe in diesem Radius, wird sie mit Strom versorgt.

Für Freunde des Kreativen ist sogar noch ein Design Modus mit an Bord, in dem eigene Baupläne entworfen werden können. Diese lassen sich dann später im Spiel mit den erforderlichen Materialen herstellen und platzieren.

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Um hier mal einen Vergleich mit Minecraft zu ziehen, sei gesagt, dass Minecraft sich viel intuitiver steuern und spielen lässt, allerdings kümmert man sich bei The Kindred ja nicht nur um einen Kin, sondern eben um mehrere gleichzeitig. Dadurch betrachten wir das ganze Spektakel auch aus der Draufsicht. Grafisch nehmen sich die beiden Spiele auch vieles, da The Kindred viel kahler und einsamer wirkt, als sein Kollege.

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Fazit:

Da sich The Kindred noch in Entwicklung befindet, kann sich das komplette Gameplay noch ändern. Im Moment wirkt es allerdings noch sehr unfertig. Schön ist, dass man seinen Kins Aufgaben zuweisen kann und diese sich dann auch darum kümmern. Es tauchen auch einige Bugs auf, die beispielsweise einen gefällten Baum nicht mehr anzeigen lassen, oder aber das Problem mit dem Zaun und der Tierzucht. Mir persönlich ist das Gameplay etwas zu langsam und zu unbefriedigend, da man die meiste Zeit nur wartet. Bei Minecraft hat man ständig irgendetwas zu tun, sei es Holzfällen, Graben, sich gegen Monster verteidigen und so weiter. Bei The Kindred fehlt noch ein wenig die Spannung, damit man auch am Ball bleiben möchte. Schauen wir mal, was die Zukunft bringt.

Dominik Probst

Geschrieben von: Dominik Probst

Informatik-Student und Hobby-Spieleentwickler. Nebenbei auch noch auf Youtube als Let's Player unterwegs. Gamer aus Leidenschaft seit meiner Kindheit, mit einem Faible für die komplette "The Legend of Zelda"- und "Halo"-Reihe.

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Neueste Kommentare

  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Black Flag hat mich von der Story her nicht packen können, hatte mir mehr erwartet und das Gameplay war damals einfach nichts für mich. Ist ja aber immer so, wenn in/an einer Serie was geändert wird, gibt es immer unterschiedliche Meinungen.
  • Daniel Walter Daniel: Ich war immer ein Fan der alten Herangehensweise und vermisse es daher im neuen Teil ein wenig. Trotzdem ist Origins wirklich gut, auch wenn es nicht an meine Favoriten AC 2 und AC Black Flag heranreicht.
  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Die Neuausrichtung gefällt mir sehr gut. Die Architektur ist wunderschön und die Story gut gemacht. Auch die vielen Nebenquests und jetzt mit Level 40 die Community Events sind super. Das ewige geklettere und Dauerblocken aus den Vorgängern war einfach idiotisch, finde das jetzt überzeugender.