Preview: All-Star Fruit Racing – Das neue Mario Kart?

Der Indie-Entwickler 3DClouds.it hat vor kurzem den Early-Access-Zugang zu ihrem Spiel All-Star Fruit Racing veröffentlicht. Ob dieses Party-Rennspiel dem Genrekollegen Mario Kart das Wasser reichen kann, werden wir in diesem Preview herausfinden.

Zuallererst sollte erwähnt werden, dass wir die Early-Access Fassung testen, die natürlich noch nicht alle Inhalte enthält. Mit an Bord sind allerdings schon eine Werkstatt, in der wir unser Fahrzeug optisch aufwerten können, sowie ein Karrieremodus und ein Offline-Mehrspielermodus.

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Was uns an All-Star Fruit Racing besonders gefällt, ist die Werkstatt. In dieser können wir jedes Teil unseres Fahrzeugs verändern und farblich unseren Wünschen anpassen. Sei es das Profil unseres Reifens oder dessen Felge, die Antenne, die wir mit einer Banane, Melone oder sonstigem Obst bestücken können, oder aber die Karosserie inklusive Hupe. Hier wird unserer Vorstellung eigentlich keine Grenze gesetzt. Im Laufe des Spiels schalten wir auch immer wieder neue Teile frei, die wir einbauen können. Hier ist man Mario Kart auf jeden Fall schon voraus.

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In der Early-Access-Version sind bereits elf von den insgesamt 22 geplanten Charakteren vorhanden. Die spielbaren Figuren sind bisher alle weiblich und besitzen eine Spezialfähigkeit mit einer Frucht/Gemüse im Namen: Cheryl hat beispielsweise den CherryTornado, Giselle den AvocadoBite und Amelia die BananaRocket

In der Karriere gibt es bisher vier von insgesamt fünf Wettkämpfen, die jeweils aus vier Rennen bestehen. Diese absolvieren wir gegen den Computer, der uns keinen Fehler verzeiht. Die Rennen sind relativ schwer, sofern man einmal einen Patzer macht. Wenn man es schafft, ohne Fehler zu fahren, dann hat man gute Chancen auf den ersten Platz. Um dort hinzugelangen, gibt es unter anderem Booster auf der Strecke, natürlich auch Abkürzungen und sammelbare Energie.

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Unser Fahrzeug besitzt am hinteren Ende einen sogenannten Juicer, dessen vier Tanks wir mithilfe der sammelbaren Energie auffüllen können. Diese sammeln Trauben-, Kiwi-, Kirsch- und Melonenenergie. Ist ein Tank voll, können wir dessen Fähigkeit einsetzen, die uns entweder einen Geschwindigkeitsbonus verleiht, oder einen kleinen Tornado nach vorne schießt oder uns beispielsweise ein Schutzschild spendiert. Die Fähigkeiten lassen sich auch verstärken, indem wir einen oder mehrere Tanks schließen.

Die Rennen der Karriere lassen sich momentan in zwei Kategorien einteilen: Random Juicer und Juicer. Beim Random Juicer erhalten wir in alter Mario Kart Manier einen zufälligen Tank gefüllt und können die Fähigkeit sofort einsetzen. Beim Juicer sammeln wir ganz langsam immer mehr Energie ein. Als Rennformate gibt es momentan Rundkurs und Sprint, bei dem wir als erster von A nach B fahren müssen. Nach jedem Rennen werden die drei besten Fahrerinnen auf ein Treppchen angehoben und gefeiert. Leider fehlt jegliche Einschätzung, auf welchem Platz wir gerade im Wettkampf sind. Bei Mario Kart bekommen wir pro Runde ein paar Punkte auf unser Konto gutgeschrieben, je nachdem welchen Platz wir erreicht haben. Bei All-Star Fruit Racing gibt es so etwas leider nicht.

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Optisch sieht All-Star Fruit Racing wirklich gut aus. Die Umgebungen sind relativ niedlich gehalten. So finden wir beispielsweise große Früchte am Wegesrand, auch die Zuschauer sind Früchte, oder aber vereiste Gegenstände am Fahrbahnrand. Die Charaktere sind ebenfalls wirklich niedlich gestaltet. Wir möchten hier noch erwähnen, dass mit „niedlich“ nicht gemeint ist, dass es Erwachsene nicht ansehen könnten. Wenn wir die Schriftsprache betrachten, stellen wir fest, dass die deutsche Übersetzung noch lange nicht perfekt ist. Im Moment ist aber alles verständlich, auch wenn ein paar Grammatikfehler vorhanden sind.

Musikalisch haben die Entwickler wirklich grandiose Arbeit geleistet. Die Hintergrundmusik bei den Rennen macht wirklich süchtig, denn sie geht richtig ins Ohr und gibt dem Spiel so das gewisse Etwas. Auch hier wurde sich an Mario Kart orientiert, da in der letzten Runde die Musik immer einen gewissen Prozentsatz schneller wird.

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Fazit

Im Moment kann All-Star Fruit Racing meiner Meinung nach nicht mit Mario Kart mithalten, auch wenn es viele Dinge gibt, die das Spiel besser macht. Hierzu gehört unter anderem die Werkstatt, in der wir unser eigenes Fahrzeug gestalten können, sowie der hohe Schwierigkeitsgrad. Letzterer kann aber auch als Kritikpunkt angesehen werden, da in unserem Test manche Rennen mehr als drei Mal gefahren werden mussten, um überhaupt Mal einen Platz unter den ersten Drei zu ergattern. Interessant ist auch das Konzept mit den vier verschiedenen Tanks, die je nach Kombination eine andere Fähigkeit ermöglichen. Es sollte allerdings noch eine optische Rangliste, oder eine Punktevergabe nach den Rennen hinzugefügt werden, damit der Spieler auch weiß, auf welchem Platz er gerade ist und welcher Kontrahent ihn verfolgt.

Positiv

  • Fahrzeug kann individualisiert werden
  • Hoher Schwierigkeitsgrad
  • Tolle Hintergrundmusik

Negativ

  • K.I. verzeiht keine Fehler
  • Keine optische Rangliste
Dominik Probst

Geschrieben von: Dominik Probst

Informatik-Student und Hobby-Spieleentwickler. Nebenbei auch noch auf Youtube als Let's Player unterwegs. Gamer aus Leidenschaft seit meiner Kindheit, mit einem Faible für die komplette "The Legend of Zelda"- und "Halo"-Reihe.

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