Obliteracers (Deck13)

Das Party-Rennspiel „Obliteracers“ bietet uns viele verschiedene Strecken und interessante Spielmodi, die auch online oder im Koop-Modus an einer Konsole gespielt werden können. Wie sich der Titel im Praxistest schlägt, erfahrt ihr in unserem Review.

Zu Beginn können wir zwischen zwei Varianten wählen und uns zum einen für den „Duell-Modus“ entscheiden, der die Möglichkeit bietet, online oder offline gegen andere Spieler anzutreten. Zum anderen hält das Spiel einen Karrieremodus bereit, der mit 24 Rennstrecken, wovon einige erst freigeschaltet werden müssen, auf uns wartet. Hierbei kommen vier verschiedenen Spielmodi, nämlich „Anführer“, „Überleben“, „Knock-out“ sowie „Ganz oder gar nicht“ abwechselnd zum Einsatz.

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Die Spielmodi

„Anführer“: In dieser Variante müssen wir versuchen, an die Spitze des Fahrerfeldes zu gelangen. Ist dies geschafft, erhalten wir Punkte für jeden Rauswurf im Felde, egal, ob wir daran selbst beteiligt sind oder nicht. Werden wir ausgeschaltet, müssen wir hingegen das Ende der Runde abwarten, bis wir wieder ins Spielgeschehen eingreifen und uns erneut zur führenden Position vorarbeiten können.

„Überleben“: In diesem Modus gilt es, so lange wie möglich zu überleben, denn nur, wer am Ende einer Runde noch übrig ist, erhält auch Punkte. Wer hingegen zu weit zurückfällt, zerstört wird oder die Rennstrecke verlässt, ist bis zum Start der nächsten Runde raus aus dem Rennen.

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„Knock-out“: Im Knock-out Rennen gibt es Punkte für jedes ausgeschaltete Fahrzeug. Wird man besiegt, muss man das Ende der Runde abwarten, bis man wieder einsteigen kann. Das Rennen geht so lange weiter, bis einer der Fahrer die erforderliche Punktzahl erreicht hat.

„Ganz oder gar nicht“: Auch in dieser Spielvariante gibt es Punkte für jeden besiegten Gegner. Im Gegensatz zum Knock-out Rennen werden die ausgeschalteten Feinde aber direkt wieder ins Rennen katapultiert, wodurch das Fahrerfeld während des gesamten Spiels vollständig bleibt. Dies erhöht zum einen das Tempo, zum anderen wird dadurch auch der Schwierigkeitsgrad höher, da wir ständig sämtliche Feinde im Auge behalten müssen.

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Auf manchen Strecken ist es zudem erforderlich, die Umgebung aufmerksam zu beobachten. Hier warten nämlich weitere Gefahren auf uns, die uns zum Verhängnis werden können. So gilt es auf manchen Kursen den gegenwärtigen Verkehr im Auge zu behalten, damit unser Wagen nicht von einem Bus oder Zug erfasst und dadurch zerstört wird. Andere Rennstrecken sind dagegen mit Minenfeldern gespickt, die großräumig umfahren werden sollten.

Die Waffen

Während der Rennen können verschiedene Power-ups eingesammelt werden. Dahinter verbergen sich mächtige Waffen, die uns kurzzeitig zur Verfügung stehen, um unsere Gegner zu vernichten.

Flammenwerfer: Bei diesem Power-up wird unser Fahrzeug zu beiden Seiten mit Flammenwerfern ausgestattet. Dadurch können wir sämtlichen Feinden, die uns überholen wollen, ordentlich einheizen.

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Maschinengewehr: Sammeln wir diese Erweiterung ein, erhält unser Fahrzeug ein Geschütz auf dem Dach, mit dem wir alle Gegner, die sich direkt vor uns befinden, attackieren und zerstören können.

Ölfass: Wer dagegen eine weniger aggressive Waffe bevorzugt, der wird mit dem Ölfass zufrieden sein, aus dem kontinuierlich Öl ausläuft. Dies führt dazu, dass die Fahrbahn unmittelbar hinter uns sehr rutschig wird, was zwangsläufig Unfälle bei der Konkurrenz zur Folge hat.

Minen: Das Minen-Power-up verschafft uns hingegen zwei Landminen, die unabhängig voneinander in der Spielwelt platziert werden können. Früher oder später wird sie ein unachtsamer Gegner übersehen und uns dadurch zu Punkten verhelfen. Unsere Minen sind aber auch für uns selbst gefährlich. Daher sollten wir uns halbwegs merken, wo wir sie abgelegt haben, um keine unangenehme Überraschung zu erleben.

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Elektroschocker: Dieses Item erweitert unser Fahrzeug um eine elektrische aufgeladene Kugel auf dem Dach. Wenn wir nun einen generischen Fahrer rammen, bekommt dieser einen starken elektrischen Schlag zu spüren.

Druckwelle: Dieses Gadget erzeugt eine enorme Druckwelle, die alle Gegner, die sich innerhalb des Wirkungsradius befinden, durch die Luft schleudert. Mit etwas Glück gelingt es auf diese Weise, den einen oder anderen Feind von der Rennstrecke abzubringen und ihn auf diese Wiese auszuschalten.

Zielsuchrakete: Mit dieser Einzel-Rakete lässt sich der nächstgelegene Feind vor uns schnell und effektiv zerstören. Allerdings müssen wir beim Abfeuern darauf achten, dass dieser nicht gerade in eine scharfe Kurve fährt, da der Schuss sonst ins Leere geht.

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Raketensalve: Dieses Power-up hält vier Raketen für uns bereit, die zwar nur über eine kurze Reichweite verfügen, dafür aber ordentlich Schaden machen. Aufgrund der vier Einzelgeschosse ist diese Waffe ideal für größere Gruppen, die direkt vor uns fahren.

Steuerung

Die Steuerung des Spiels ist sehr einfach und intuitiv gehalten, wodurch sie auch von Nicht-Gamern schnell erlernt werden kann. Dies ist ein weiterer Aspekt, der „Obliteracers“ zum perfekten Party-Spiel macht.

Die Lenkung unseres Fahrzeugs erfolgt über den linken Stick des Controllers, die Beschleunigung ist über die rechte Schultertaste möglich. Zum Bremsen und Rückwärtsfahren wird hingegen die linke Schultertaste benötigt.

Modifiers

Das Springen über Hindernisse ist durch Drücken der X-Taste möglich, unsere eingesammelten Waffen lassen sich über die Viereck-Taste auslösen. Zu guter Letzt steht uns auf der Dreieck-Taste ein Schutzschild zur Verfügung, das uns zwar vor manchen Gefahren schützt, uns aber auch deutlich langsamer werden lässt. Dies kann zum Beispiel beim Überspringen von Klippen gerne auch mal tödlich enden.

Grafik und Sound

Die comichafte Grafik des Titels passt sehr gut zur lockeren Party-Atmosphäre. Die verschiedenen Welten, die uns unter anderem in die Wüste, in diverse Großstädte, sowie auf ein Kreuzfahrtschiff oder auch in die Tropen mitnehmen, wurden mit viel Liebe zum Detail erstellt und bilden den perfekten Rahmen für die witzigen Auto-Schlachten. Da einige Strecken am Tag und andere bei Nacht befahren werden, ist für eine zusätzliche Abwechslung gesorgt.

Die instrumental gehaltene Hintergrundmusik gliedert sich hervorragend in die kreierte Stimmung ein und garantiert eine durchgehend gute Laune.

Controller

Fazit

„Obliteracers“ ist dank seines Koop-Modus und seiner leicht verständlichen Steuerung das perfekte Party-Spiel. Es sorgt mit seiner Comicgrafik, den lustigen Charakteren sowie der locker-leichten Hintergrundmusik für die passende Stimmung und bietet dank der vielen verschiedenen Schauplätze auch eine ausreichende Abwechslung.

Trotzdem ist das Rennspiel, das deutliche Parallelen zur „Mario Kart“-Reihe aufweist und ältere Zocker zudem an Titel wie „Bleifuß Fun“ erinnern dürfte, eher ein Spiel für zwischendurch. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass es nur vier verschiedene Rennmodi gibt und der Karrieremodus schon recht zügig bewältigt werden kann.

Positiv

  • viele verschiedenen Schauplätze mit unterschiedlicher Atmosphäre
  • sehr angenehme, positive Grundstimmung
  • intuitive, leicht erlernbare Steuerung für Nicht-Gamer
  • Koop- und Online-Multiplayer-Modus

Negativ

  • recht kurzer Karrieremodus
  • nur vier Spielmodi
80
Daniel Walter

Geschrieben von: Daniel Walter

Hat seit der ersten PlayStation keine Konsolengeneration ausgelassen und interessiert sich vor allem für Adventures, RPGs und Actiongames. Neben der Arkham- und Assassin's Creed Reihe liegen auch sämtliche Star-Wars-Titel stets hoch im Kurs.

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Neueste Kommentare

  • Nicole: Damit kann mein Sohn in der Schule die Zeit überbrücken ohne ermahnt zu werden da geräuschlos im Gegensatz zu vielen anderen Stressspielzeugen :-) Die Farbe ist egal, sind alle toll... Favoriten wären schwarz oder türkis...
  • Janis: Oh ich brauche dringend einen! Allein weil nicht immer ein Kugelschreiber o.ä. greifbar ist, und ich damit viel mehr Variation habe:)) Schwarz oder schwarz/weiß bitte
  • Christopher: Hallo, das hört ich interessant an ! Ich wackel immer mit dem ganzen Bein. Farbe : schwarz/weiß Gruß Chris