Formel 1 2016 Preview

Die neue Formel 1 Simulation von Codemasters fährt aus der Boxengasse und das Mighty Games Mag war lief auf der Gamescom dabei. Spät in der laufenden Saison wird das Spiel nun präsentiert. Hamilton, Rosberg und Kollegen verweilen bereits im Sommerurlaub. Die Extra-Entwicklungszeit hat dem Spiel sehr gutgetan, so viel können wir schon vorwegsagen.

Codemasters hat sich mit seinen letzten Versuchen, eine vernünftige Formel 1-Simulation auf die Beine zu stellen, nicht überall Freunde gemacht. Seit der 2013er Version wurde beklagt, dass der Umfang immer weiter schrumpft und eine richtige Karriere nicht mehr möglich ist. Grafisch war man auch die letzten Jahre dank der Ego-Engine auf der Höhe der Zeit, aber das Fahrgefühl und das Feeling, ein Formel 1-Rennen zu fahren, blieb ironischerweise auf der Strecke.

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Bereits nach wenigen Minuten in unserer Gamescom-Präsentation war klar, dass Codemasters die Probleme erkannt und auch reagiert hat. Die etwas längere Wartezeit haben die Entwickler sehr gut genutzt und F1 2016 holt uns genau da ab, wo wir eingefangen werden wollen: an der Rennstrecke mit dem Start unserer ganz eigenen Formel 1-Karriere. Das ist wörtlich zu nehmen. Gleich zu Beginn erstellen wir unseren eigenen Charakter, wählen Aussehen, Rennhelm, Nationalität und Namen. Beim Festlegen unserer Startnummer sind selbstverständlich nur jene Nummern verfügbar, die nicht von aktuellen Fahrern belegt sind. Bei der Teamwahl lässt uns das Spiel freie Hand. Ob wir nun direkt bei Ferrari oder eher bei Manor anheuern, ist dem Spieler überlassen. Natürlich hat ein Spitzenteam andere Erwartungen an den Fahrer als die Hinterbänkler. Im Lauf der 10 Jahre umfassenden Karriere wird es je nach Leistung natürlich Wechselangebote zu anderen Rennteams geben.

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Nachdem wir uns also für eines der Teams entschieden haben, begrüßt uns unsere persönliche Managerin und erklärt die Grundfunktionen im Motorhome. Danach werden wir endlich auf die Strecke losgelassen. Das erste freie Training steht an und wir freuen uns darauf, endlich die ersten Rundenzeiten in den Asphalt zu brennen. Während in den Vorgänger das lästige Training oftmals übersprungen wird, bekommt es nun eine sehr wichtige Rolle und wird erstmals sinnvoll in die Karriere eingebracht.

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Mithilfe der Ziele vom Renningenieur muss der Fahrer zuerst die Strecke kennenlernen und ein vorgegebenes Programm fahren. Danach stehen ein Reifentest und ein Qualifikationstest auf dem Programm. Für alles gibt es Forschungspunkte, die man in die Weiterentwicklung des eigenen Fahrzeuges steckt. Somit ist es möglich, auch mit einen anfangs schlechten Auto im Laufe der Zeit an die Spitzengruppe aufzuschließen. Das Training ist nun endlich sinnvoll, denn als Fahrer lernt man die Strecke kennen und bekommt die Bereiche gezeigt, in denen man sich verbessern kann. Dazu lernt man den schonenden Umgang mit Reifen wie auch Material und bekommt somit eine sehr realistische Darstellung eines echten Formel 1-Rennwochenendes, wo es einfach mehr zu tun gibt, als nur das Rennen zu fahren.

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Leider endet unsere Zeit auf der Rennstrecke schon nach dem Training und die Präsentation neigt sich dem Ende entgegen. Die wichtigsten Fragen sind aber bereits mit dem Rennleiter von Codemasters geklärt. Es gibt wieder Coop-Rennen und Meisterschaften zusammen mit bis zu 22 anderen Fahrern. Die Karriere dauert 10 Jahre und die Entwicklung des Teams hängt von den eigenen Leistungen ab.

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F1 2016 präsentiert sich in allen Bereichen verbessert und scheint endlich die Formel 1-Simulation zu sein, die sich Fans so lange erhofft haben. Während diese Zeilen geschrieben werden, naja genauer gesagt danach, stürzen wir uns bereits in den ausführlichen Testbericht von F1 2016.

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Tim-Oliver Siegwart

Geschrieben von: Tim-Oliver Siegwart

Seit bereits über 30 Jahren Gamer mit Leib und Seele. Bei den Mightys quasi der Experte für Rennsimulationen und First Person Shooter.

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Neueste Kommentare

  • Stephanie Walter Stephanie Walter: Ich glaube, es kommt einfach darauf an, was man gerne spielt. Klar lassen sich Taktik und Teamplay nicht mit einem Titel wie Battlefield vergleichen aber ich denke, dass trotzdem viele Spaß an Battlefront II haben werden. Gerade auch Gelegenheitsspieler, die schnell mal ne Runde zocken wollen. Ihr hab natürlich Recht, die Grafik und das Feeling stimmen und vielleicht tut sich in Sachen Teamplay noch ein bisschen was vorm Release, gerade bei den Gruppenpunkten wäre das wünschenswert. Ich freue mich auf jeden Fall richtig auf die Kampagne.
  • Daniel Walter Daniel: Ist das erste Mal, dass ich es am PC spiele, früher stundenlang an der PS2 :-)
  • Dominik Probst Dominik Probst: Das kam 2005 raus? Oh man.. Ich werd alt... xD Hab das mit meinem Bruder gesuchtet :D