Fancy Tale

Mit „Fancy Tale“ gesellt sich ein neues Puzzlegame auf Mobilgeräte und Facebook. Inspiriert von der Modebranche, sammeln wir in „Fancy Tale“ in altbekannter 3-Gewinnt-Manier Knöpfe, Stoffe und mehr ein, um für unsere Kunden maßgeschneiderte Kleidungsstücke zu kreieren. Sind unsere Kunden glücklich, empfehlen sie uns weiter und ziehen neue Kunden an. Mit jedem gespielten Level, wird das Spiel schwerer. Am Anfang ist unser Spielfeld klein, und es gibt

nur fünf verschiedene Farben, die wir kombinieren müssen. Unser Ziel hier ist es, insgesamt neun blaue Knöpfe zu kombinieren und somit vom Spielfeld verschwinden zu lassen. Im weiteren Spielverlauf werden die Spielfelder immer größer und komplexer, sowie die Aufgaben schwieriger. Für jede Aufgabe haben wir immer eine bestimmte Anzahl an Zügen vorgeschrieben. Jeder Zug ist das Verschieben von einem Gegenstand auf dem Spielbrett, von seinem Platz auf einem ihm horizontal, beziehungsweiße vertikal liegenden Nachbarplatz. Drei gleiche Gegenstände nebeneinander werden kombiniert und verschwinden vom Spielfeld. Es müssen mindestens drei in einer Reihe sein, es können aber auch zum Beispiel vier in einem Viereck angeordnete Gegenstände verbunden werden. Mit jeder erfolgreichen Kombination erhalten wir Punkte. Diese geben uns, sofern wir das Level erfolgreich beenden, eine Wertung, die in drei Stufen eingeteilt ist: Rot, Gelb und Grün.

Wer jetzt meint, das Spiel wird doch mit der Zeit langweilig und eintönig, der irrt sich. Jedes Level ist anders, mal ist es Quadratisch, mal fehlen hier und da ein paar Blöcke und mal sind es drei Spielfelder nebeneinander, die ihre Gegenstände von ihrem jeweils benachbarten bekommen. Es gibt auch besondere Aufgaben, wie zum Beispiel das Entfernen von blauem Flickwerk. Blaues Flickwerk entsteht aus der Kombination von mehreren blauen Stoffen. Dieses liegt entweder schon auf dem Spielfeld und muss nur noch entfernt werden, oder es muss erst hergestellt werden.

Insgesamt hat man fünf Leben, von dem jeweils eines durch das Scheitern an einem Level verbraucht wird. Mit jeder vergangenen halben Stunde gesellt sich wieder ein Leben zurück. Sind alle verbraucht kann man sich mit echtem Geld neue dazukaufen. Und weil wir gerade bei In-App-Käufen sind: Es gibt verschiedene Booster, die wir einsetzen können. Von diesen haben wir aber nur eine bestimmte Stückzahl. Ist diese aufgebraucht, können wir uns auch hier neue nachkaufen. Diese Booster helfen uns das Spielfeld abzuräumen. Zum Beispiel können wir mit Hilfe der Stecknadel einen bestimmten Gegenstand entfernen, mit Hilfe des Bügeleisens werden einfach mehrere Steine gebügelt und verschwinden dann.

In über 100 Leveln lernen wir immer neue Leute kennen, wie Catherine die Katze oder Pip der Pinguin, und arbeiten uns von einem kleinen Laden bis hin zu außergewöhnlichen Boutiquen.

Grafisch ist „Fancy Tale“ ein niedliches, farbenfrohes Spiel, mit schönen Hintergründen und süßen Charakteren. Einzig die Animationen der Figuren wirken etwas steif. Musikalisch wird leider immer wieder das gleiche Musikstück im Hintergrund abgespielt. Es ist nett anzuhören, doch möchte man auch hin und wieder etwas Neues vernehmen. Ein weiterer Minuspunkt ist die deutsche Übersetzung. So ziemlich alle Bildschirmtexte sind auf Deutsch, einige aber auch nicht. Wenn wir von einer Zielgruppe im kindlichen Alter ausgehen, werden diese „Moves“ wohl eher nicht verstehen, oder wenn bei einem Kombo zum Beispiel „Stunning“ oder „Gorgeous“ aufpoppen.

Fazit:
Auch wenn „Fancy Tale“ das scheinbar langweilige Thema Fashion besitzt, hat es mir trotzdem viel Spaß bereitet. Es ist ein Spiel, dass man schnell verstanden hat, und wie oben schon beschrieben, werden die Level auch zunehmend immer schwieriger. Mir gefällt auch sehr gut, dass es über 100 Level gibt, in denen immer wieder neue Sachen vorgestellt werden, damit es nicht langweilig wird.

Positiv

  • Über 100 Level
  • Immer wieder neue Herausforderungen
  • Niedliche Optik

Negativ

  • Deutsche Übersetzung nicht vollständig
  • Hintergrundmusik nicht abwechslungsreich
76
Dominik Probst

Geschrieben von: Dominik Probst

Informatik-Student und Hobby-Spieleentwickler. Nebenbei auch noch auf Youtube als Let's Player unterwegs. Gamer aus Leidenschaft seit meiner Kindheit, mit einem Faible für die komplette "The Legend of Zelda"- und "Halo"-Reihe.

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Neueste Kommentare

  • Florian Richter Florian Richter: Ja Telltale weiß einfach wie man die Fans der Filme und die der Comics vereinen kann. Die Charaktere sind wirklich gut gelungen und man muss nicht überlegen wen man da auf dem Bildschirm hat.
  • Tim: Habe Guardians im Flugzeug gespielt, davor den 1. Kinofilm gesehen. Die Umstellung im Design der Charaktere ging recht schnell und ist einfach auch richtig gut gemacht.
  • Dominik Probst Dominik Probst: Kann ich schon verstehen. Aber Merchandise ist immer schön anzusehen :D