HyperX Headsets Cloud und Cloud Revolver

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HyperX Headsets Cloud und Cloud Revolver

Headsets sind die ständigen Begleiter der meisten Gamer. Ohne sie wird man Probleme haben, mit seinen Teamkollegen oder Freunden online zu kommunizieren, wenn man mitten im Gefecht ist. Wir haben uns von HyperX die Headsets Cloud (UVP: 85€) sowie Cloud Revolver (UVP: 130€) geschnappt und für euch getestet.

Optik & Tragekomfort

Das Design des Cloud Revolver ist im Gegensatz zu dem des Clouds extravagant. Der weiche, sich dem Kopf anpassende Kopfbügel wird umrandet von einem Stahlrahmen, der immer in der gleichen Form bleibt. Die Ohrmuscheln hängen locker und etwas beweglich in eben diesem Rahmen. Auffallen ist mit dem Cloud Revolver garantiert. Im Gegensatz dazu sieht das Cloud Headset wie ein normales Headset aus. Der Kopfbügel ist auch hier sehr weich und nutzt ebenfalls den HyperX-Memoryschaum, der einen sehr bequemen Halt gibt. Beide Headsets sitzen auch nach Stunden intensiven Spielens noch sehr bequem und angenehm auf dem Kopf.

Das Cloud Headset setzt auf geschlossene Ohrmuscheln, die so gut wie jedes Umgebungsgeräusch abschirmen. Das macht sich auch beim Sprechen in Teamspeak, in Discord, in Skype oder einem sonstigen Kommunikationsprogramm bemerkbar. Man hört seine eigene Stimme fast nicht, was am Anfang etwas ungewohnt sein kann. Das Cloud Revolver Headset setzt ebenfalls auf ein geschlossenes System. Beide Headsets sind wirklich sehr gut verarbeitet, wir können hieran nichts aussetzen. Schade ist nur, dass beim Cloud Revolver das typische blecherne Kratzen zu hören ist, sobald man an den Stahlrahmen mit der Hand kommt. Das erwarten wir nicht bei einem 130€ Headset. Hier kann das Cloud voll und ganz überzeugen, da es diese Geräusche einfach nicht hat.

Mikros

Im Test des Mikrofons schneiden beide Headsets gleich gut ab. Unsere Gesprächspartner konnten uns in unserem Test mit beiden klar, deutlich und gut verstehen. Beide Mikros lassen sich von den Headsets abnehmen und wandeln sie so in normale Kopfhörer um. Was schön ist: Beim Cloud Headset ist eine kleine Abdeckung dabei, die das vom Mikro hinterlassene Loch ausfüllt. Beim Revolver fehlt dieses. Das abnehmbare Mikro des Cloud Headsets ist sehr dünn, lässt sich relativ weit biegen und wird von einem Schaum-Popschutz geschützt. Beim Revolver sieht das schon anders aus. Das Mikro ist hier optisch ansprechender, weil es einfach dicker ist und dadurch wertiger wirkt. Es lässt sich dadurch allerdings nicht so weit biegen und es besitzt auch keinen Schaumüberzug, sondern der Popschutz wurde direkt in einem Plastikgehäuse um das Mikro herum verbaut.

Sound

Vergleicht man das Cloud Revolver und das Cloud Headset mit dem Beyerdynamic Studiokopfhörer DT 990 Pro, so schneidet das Cloud besser als das Revolver ab. Der Sound klingt voller und satter. Der Bass bleibt auch bei basslastigen Liedern konsistent und drückt nicht zu sehr. Er rundet die Höhen und Mitten ab, die auch bei klassischen Musikstücken deutlich und klar zu hören sind. Im Vergleich dazu klingt das Cloud Revolver nicht ganz so gut. Nicht dass es schlecht klingen würde, keineswegs. Es fühlt sich einfach subjektiv nicht so voll und abgerundet an, wie der Sound des Clouds.

Konnektivität

Mit einem knapp 1 Meter langem Kabel und einem gut 2 Meter langem Verlängerungskabel kommt das Cloud Revolver Headset zu uns. An der Verlängerung hängt ein sehr hochwertig verarbeiteter Clip, an dem wir die Lautstärke mittels eines Rads regeln können, sowie ein Schiebeschalter, der das Mikro stumm schalten kann. Optisch wird das durch einen roten Streifen visualisiert, der nach dem Stummschalten zum Vorschein kommt. Ohne Verlängerung kann man das Mikro allerdings nicht am PC nutzen, da nur eine 3,5 mm Klinke direkt am Kabel vorhanden ist.

Das Kabel des Cloud Headsets ist auch ungefähr einen Meter lang und besitzt gleich beide 3,5 mm Klinken für Ton und Mikro. Auch hier funktioniert das Mikro erst, wenn man noch eines der verschiedenen enthaltenen Verlängerungskabel benutzt. Eines ist ungefähr zwei Meter lang und besitzt keine Steuerbox, eines ist ungefähr einen Meter lang mit Steuerbox, und eines einfach nur ein kurzer Adapter, der für Konsolen oder mobile Geräte genutzt wird. Die Steuerbox besitzt einen Stummschalter, einen Knopf um das Mikro während des Drückens stumm zu schalten, sowie auch einen Drehregler für die Lautstärke. Die Steuerbox fühlt sich nicht so hochwertig an wie die des Cloud Revolver. Zusätzlich bekommt man einen Adapter für das Flugzeug mit dazu, sowie eine kleine gepolsterte Tasche, in die alles inklusive Headset hineinpasst. Zwei Veloursohrpolster sind auch noch zum Austauschen mit dabei. Sehr lobenswert.

Fazit

Ich habe als Gamer schon unzählige Headsets besessen und habe mich irgendwann für einen Studiokopfhörer in Kombination mit einem Standmikro entschieden. Es ist allerdings schön, zu sehen, dass HyperX wirklich gute Headsets baut, die guten Sound liefern, gute Mikros besitzen und top verarbeitet sind. Optisch mach das teurere Cloud Revolver Headset natürlich einiges her, doch stört mich hier vor allem das blecherne Kratzen, wenn man mit den Händen oder Fingern an den Stahlrahmen kommt. Das fühlt sich für mich immer sehr minderwertig bei einem Headset an. Für mich ist daher das Cloud Headset der klare Sieger. Es ist günstiger, hat meines Erachtens nach einen besseren Klang und nimmt sich im Vergleich des Mikros nicht wirklich viel mit dem des Cloud Revolver. Optisch sieht es zwar nicht so ansprechend aus wie die teure Variante, sondern nur wie normale Kopfhörer. Schön ist auch, dass eine Tasche mit dabei ist sowie Ohrpolster aus Velours zum Wechseln. Wer viel oder lang fliegt, wird auch den Flugzeugadapter als einen schönen Bonus ansehen.

Dominik Probst

Geschrieben von: Dominik Probst

Informatik-Student und Hobby-Spieleentwickler. Nebenbei auch noch auf Youtube als Let's Player unterwegs. Gamer aus Leidenschaft seit meiner Kindheit, mit einem Faible für die komplette "The Legend of Zelda"- und "Halo"-Reihe.

2 Kommentare hinzugefügt

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  1. PoempelPinguin 7. November 2017 | Antworten
    Ich finde, dass HyperX generell gute Headsets herstellt. Hatte auch lange eins (leider weiß ich das Modell nicht mehr) und war sehr zufrieden damit. Hab es damals verkauft, weil ich so eine Phase hatte, in der ich dann auf ein Logitech gewechselt hab. Hätt ich das mal sein gelassen xD Ich bin nun ebenso bei der Kombi aus Studio-Mic und -Kopfhörer (und da ich mein Beyerdynamic toll finde, find ich wahrscheinlich das Cloud optisch eher ansprechend als das Cloud Revolver^^), aber ich weiß, wo ich schauen würde, sollte ich jemals wieder umsteigen oder etwas benötigen, um mobiler zu sein. :)
    • Dominik Probst
      Dominik Probst 7. November 2017 | Antworten
      Ich hatte auch etliche Logitech Headsets, war aber nie zufrieden damit. Und der Rest ist ja wie bei dir^^. Das Cloud ist wirklich ein schönes Headset, ich persönlich würde wahrscheinlich zum Nachfolger "Cloud 2" tendieren, da dieses virtual 7.1 Surround besitzt. :)

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Neueste Kommentare

  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Black Flag hat mich von der Story her nicht packen können, hatte mir mehr erwartet und das Gameplay war damals einfach nichts für mich. Ist ja aber immer so, wenn in/an einer Serie was geändert wird, gibt es immer unterschiedliche Meinungen.
  • Daniel Walter Daniel: Ich war immer ein Fan der alten Herangehensweise und vermisse es daher im neuen Teil ein wenig. Trotzdem ist Origins wirklich gut, auch wenn es nicht an meine Favoriten AC 2 und AC Black Flag heranreicht.
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