The Surge – Gamescom

„The Surge“ ist ein Hardcore Action RPG von den Machern von „Lords of the Fallen“ und spielt in einer Welt, in der die globale Erwärmung außer Kontrolle geraten ist und die Erde somit nahe am Ende ihres Daseins ist. In dieser Welt ist die Intelligenz von Maschinen soweit fortgeschritten, dass viele Jobs einfach redundant geworden sind, so dass sich die Menschen mit ihren Exoskeletten auf die Suche nach neuer Arbeit begeben. „The Surge“ vermittelt ein relativ düsteres Bild der Zukunft, dass so vielleicht sogar irgendwann einmal eintreten kann. Unser Charakter befindet sich in einer riesigen Fabrik, in der er das Ganze Spiel über bleibt.

Wer Darksouls kennt und liebt, der wird sich sehr schnell mit „The Surge“ anfreunden können, denn vom Schwierigkeitsgrad sind sie sich sehr ähnlich. Genauso ähneln sich die Kämpfe, in denen wir uns entscheiden müssen, ob wir mit einer leichten Waffe lieber weniger Schaden machen und dafür mehr ausweichen können, oder aber mit einer schweren Waffe mehr Schaden austeilen und dafür aber ein leichteres Ziel für den Gegner sind. Das Kampfsystem ist sehr interessant gestaltet, denn man unterscheidet hier zwischen vertikalen und horizontalen Angriffen. Wer seine Gegner gut analysiert kann erkennen, welche Attacke man am besten als nächstes einsetzt. So war in der spielbaren Demo auf der Gamescom ein Spinnenartiger Zwischenboss, dessen Auge vertikal verlief. Dann liegt es nahe ihm mit voller Breitseite auf eben diese Stelle einzuhämmern.

Ein weiteres Highlight des Kampfsystems ist, dass wir verschiedene Körperteile anvisieren können. Trägt der Feind seine Waffe in der rechten Hand, könnte man versuchen ihm den Arm abzuschlagen. Hier bleibt dem Spieler sehr viel Freiheit und das gefällt. Natürlich kommt auch das Looten und Upgraden bei „The Surge“ nicht zu kurz. Je nachdem welche Körperteile wir vom Gegner zerstören, und wir reden hier eher von der Panzerung, bekommt man verschiedene Materialen. Diese werden für das Crafting und Upgraden benötigt. Ohne Baupläne kann man allerdings nichts herstellen, das heißt wir müssen die Spielwelt nach eben diesen Plänen durchsuchen um immer stärker zu werden. Um dem Spieler möglichst viel Freiheit zu lassen, kann man sogar während der Zwischensequenzen den Charakter bewegen, sofern man möchte. Außerdem bekommt man bei Bosskämpfen verschiedene Beute, je nachdem ob man einen einfachen Weg oder einen schweren Weg benutzt um zu gewinnen.

Dominik Probst

Geschrieben von: Dominik Probst

Informatik-Student und Hobby-Spieleentwickler. Nebenbei auch noch auf Youtube als Let's Player unterwegs. Gamer aus Leidenschaft seit meiner Kindheit, mit einem Faible für die komplette "The Legend of Zelda"- und "Halo"-Reihe.

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Neueste Kommentare

  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Black Flag hat mich von der Story her nicht packen können, hatte mir mehr erwartet und das Gameplay war damals einfach nichts für mich. Ist ja aber immer so, wenn in/an einer Serie was geändert wird, gibt es immer unterschiedliche Meinungen.
  • Daniel Walter Daniel: Ich war immer ein Fan der alten Herangehensweise und vermisse es daher im neuen Teil ein wenig. Trotzdem ist Origins wirklich gut, auch wenn es nicht an meine Favoriten AC 2 und AC Black Flag heranreicht.
  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Die Neuausrichtung gefällt mir sehr gut. Die Architektur ist wunderschön und die Story gut gemacht. Auch die vielen Nebenquests und jetzt mit Level 40 die Community Events sind super. Das ewige geklettere und Dauerblocken aus den Vorgängern war einfach idiotisch, finde das jetzt überzeugender.