The Long Journey Home – Gamescom

In „The Long Journey Home“ wurden wir und zwei weitere Crewmitglieder, die wir natürlich alle aus insgesamt 10 auswählen dürfen, für den ersten Lichtsprung der Menschheit auserwählt. Leider verläuft nicht alles genauso wie geplant, denn wir landen am anderen Ende der Galaxie und begeben uns auf eine lange Reise nach Hause. Mit unserem Raumschiff steuern wir in Echtzeit durch die verschiedenen Galaxien, die alle komplett zufallsgeneriert sind. Nur der Anfangs- und Endpunkt sind fix gesetzt.

Unser Schiff besitzt natürlich nur eine bestimmte Menge Treibstoff, deswegen sollte man die Gravitation von den Planeten ausnutzen, um durch diese an Geschwindigkeit zu gelangen und die Richtung wechseln zu können. Auf unserer Reise treffen wir immer wieder auf neue Aliens, mit denen wir handeln und reden können. Es gibt auch einige Raumstationen in „The Long Journey Home“ auf denen wir landen können.

Um von einer Galaxie in die nächste zu gelangen, muss man durch ein „Stargate“ hindurch fliegen. Diese werden aber von Aliens kontrolliert und im besten Fall müssen wir nur einen geringen Betrag für die Durchreise zahlen. Natürlich gibt es auch Kämpfe in diesem Spiel, diese laufen in Echtzeit ab und spielen sich eher wie ein Kampf auf See. Unser Raumschiff schießt nämlich nur von den Breitseiten.

Hin und wieder finden wir auf einem Planeten auch zum Beispiel ein abgestürztes Raumschiff, dass es zu untersuchen gilt. Dort findet man viele verschiedene Ressourcen, vielleicht sogar ein altes Artefakt. Je nachdem, wen wir an Bord haben, können wir dieses Artefakt zum Beispiel untersuchen, um herauszufinden was es ist um dieses dann vielleicht sogar in unser Schiff einbauen zu können, oder aber wir zerlegen es in seine Einzelteile, um so mehr Ressourcen zu besitzen, oder wir verkaufen es einfach beim nächsten Händler. Dem Spieler ist hier die Freiheit gelassen, was er tun möchte.

Das Gleiche gilt auch beim Dialogsystem. In vielen Spielen werden einfach verschiedene Möglichkeiten vorgegeben, die man im Gespräch auswählen kann. „The Long Journey Home“ revolutioniert dies, indem die Entwickler uns ein „richtiges“ Gespräch mit den Aliens führen lassen. So können wir zum Beispiel einfach nur Hallo sagen, oder das Alien in einer anderen Sprache beleidigen. Steigt unser Ruf bei einer Alien Rasse, so sinkt dieser bei einer anderen. Denn die meisten Rassen können sich gegenseitig nicht leiden. Ein erfolgreicher kompletter Durchlauf von „The Long Journey Home“ dauert in etwa vier Stunden.

Dominik Probst

Geschrieben von: Dominik Probst

Informatik-Student und Hobby-Spieleentwickler. Nebenbei auch noch auf Youtube als Let's Player unterwegs. Gamer aus Leidenschaft seit meiner Kindheit, mit einem Faible für die komplette "The Legend of Zelda"- und "Halo"-Reihe.

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Neueste Kommentare

  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Black Flag hat mich von der Story her nicht packen können, hatte mir mehr erwartet und das Gameplay war damals einfach nichts für mich. Ist ja aber immer so, wenn in/an einer Serie was geändert wird, gibt es immer unterschiedliche Meinungen.
  • Daniel Walter Daniel: Ich war immer ein Fan der alten Herangehensweise und vermisse es daher im neuen Teil ein wenig. Trotzdem ist Origins wirklich gut, auch wenn es nicht an meine Favoriten AC 2 und AC Black Flag heranreicht.
  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Die Neuausrichtung gefällt mir sehr gut. Die Architektur ist wunderschön und die Story gut gemacht. Auch die vielen Nebenquests und jetzt mit Level 40 die Community Events sind super. Das ewige geklettere und Dauerblocken aus den Vorgängern war einfach idiotisch, finde das jetzt überzeugender.