Enthüllungen von der Oculus Connect 3: Touch Launch, Santa Cruz Prototyp, Mindestanforderungen und vieles weitere

Auf der derzeit stattfindenden Oculus Connect 3, dem bisher größten VR-Event, gab es bereits während der Opening-Keynote viele Neuankündigungen und weitere Infos. Darunter Neuigkeiten zu Touch, dem Santa Cruz Prototypen, Oculus Rooms, Oculus In-Ear-Kopfhörern, Oculus-Ready-Laptops und natürlich massig neuem Content.

Touch

Touch kann ab dem 10. Oktober für $199 vorbestellt werden. Ausgeliefert werden die Controller am 6. Dezember. Alle vorbestellten Touch-Controller werden als Bundle mit VR Sports Challenge und The Unspoken verschickt. Touch wird zusammen mit einem weiteren Sensor und einem Verbindungsstück für Rock Band VR ausgeliefert.

Personen, die schon das Rift auf Oculus.com vorbestellt und gekauft haben, haben eine bevorzugte Position bei den Touch Vorbestellungen. Um sich diese Position zu sichern, muss man nur bis 9.00 Uhr am 28. Oktober mit der gleichen Emailadresse oder dem Oculus-Account Touch vorbestellen.

Zusätzlich zu Touch und dem zweiten Sensor wird noch ein dritter Sensor für $79 erhältlich sein. Dieser Sensor erweitert die Erfahrung um die Room-Scale-Option.

Das Line-up der Touch Titel wird schon zum Launch mehr als 35 Stück umfassen. Darunter Artika.1 von 4A Games, Lone Echo von Ready at Dawn und Robo Recall von Epic Games.

Santa Cruz Prototyp

Der Santa Cruz Prototyp ermöglicht eine kabellose VR-Erfahrung ähnlich der Qualität des Rift-Headsets. Dies ist möglich mithilfe von Inside-Out-Tracking. Weitere Infos folgen demnächst.

Oculus Avatars

Mit Oculus Avatars hat man die Möglichkeit, seine eigene VR-Identität zu individualisieren. Über eine Milliarde Kombinationsmöglichkeiten aus verschiedenen Kleidungsstücken, Texturen, Accessoires und weiterem stehen dabei zur Verfügung. Avatars wird für Rift mit dem Launch von Touch und für Gear VR ab Anfang 2017 verfügbar sein.

Oculus Parties und Oculus Rooms

Mithilfe von Oculus Parties kann man zusammen mit bis zu acht Personen einen Sprach-Chat starten, egal wo sie sich in der virtuellen Realität aufhalten. Des Weiteren hat man mit Oculus Home die Möglichkeit, sich mit seinen Freunden in VR zu treffen, Filme zusammen zu schauen oder eine App gemeinsam zu starten und zu erforschen.

Oculus Parties und Rooms werden in den kommenden Wochen für Gear VR und Anfang 2017 für Rift erscheinen.

Oculus In-Ear-Kopfhörer

Die Oculus In-Ear-Kopfhörer für Rift bieten einen satten Bass und exzellente Mitten sowie Höhen für einen ausgeglichenen Sound. Sie bieten außerdem passive Geräuschisolation, welche vor Ablenkungen der äußeren Welt schützt. Die Oculus In-Ear-Kopfhörer können ab dem 10. Oktober für $49 vorbestellt werden. Ausgeliefert werden sie ab dem 6. Dezember.

Asynchronous Spacewarp, Mindestanforderungen und Oculus-Ready-Laptops

Asynchronous Spacewarp (ASW) ist eine Technik, die es erlaubt, ein Spiel mit halber Wiederholungsrate laufen zu lassen und es dennoch fast so gut aussehen zu lassen, als wenn es mit nativen 90 Hz gerendert wird. Mit Hilfe von ASW werden nun die neuen Mindestanforderungen für Rift angepasst, wodurch noch mehr Personen Zugang zu VR erhalten. Durch geringere CPU- und GPU-Anforderungen sind die Kosten für die Hardware deutlich geringer. Aufgrund dieser Voraussetzungen stellt Oculus nun den Computer von Cyberpower vor, der schon für einen Preis von $499 mit Rift kompatibel ist.

Die Oculus-Ready-Familie wächst zusätzlich noch weiter mit den Laptops von ASUS, Gigabyte, Lenovo und AORUS – alle powered by NVIDIA.

Für VR-Virtuosen: Medium, Quill und Kingspray

Medium wird zusammen mit den Touch-Controllern veröffentlicht werden und ermöglicht es, digitalen Lehm mit den eigenen Händen zu formen und zu manipulieren. Fantastische Skulpturen können damit entstehen, die nicht nur digital bewundert werden, sondern auch mit einem 3D-Drucker in die physische Realität geholt werden können.

Quill ist das Tool, das auch von den Oculus Story Studios intern verwendet wird, um Illustrationen wie bei Dear Angelica möglich zu machen, welches später dieses Jahr im Oculus Store erscheinen wird. Künstler können Quill dafür nutzen, statische Illustrationen aber auch animierte Erfahrungen zu erstellen.

Für diejenigen, die die urbanen Straßen den klassischen Galerien vorziehen, gibt es das Kingspray – das kooperative Graffiti Tool. Mit diesem Tool kann man seine Tags perfektionieren, verschiedene Farben ausprobieren und sogar die Tageszeit anpassen.

Investitionen in das VR-Ökosystem

Das VR-Ökosystem soll weiter ausgebaut werden. Darum wurden Kooperationen mit The Walt Disney Studios, Alcon Interactive und weiteren Partnern eingegangen. Oculus NextGen bringt außerdem Unity Workshops mit Equipment von Samsung, AMD und Oculus an Universitäten, damit sie ihre eigenen Content-Creation-Programme starten können.

Des Weiteren werden $10 Millionen in Gleichstellungs-Projekte investiert. Darunter Launch Pad, VR for Good, Amplified New Voices und Diverse Filmmakers Project, welches gerade gestartet ist. Diverse Filmmakers Project unterstützt Frauen und Menschen aus unterrepräsentierten Gruppen, um ihnen dabei zu helfen VR Filme zu erstellen. Bei diesen Filmen handelt es sich um 360°-Dokumentationen, sowie interaktive Erfahrungen für Touch und weiteres.

Dieses Jahr wird enorm wichtig für VR. Mehrere Milliarden Dollar werden investiert und nie sah die Zukunft für VR besser aus. Zusammen sind wir auf einem guten Weg, VR zu der nächsten Computerplattform zu machen.

Dominik Probst

Geschrieben von: Dominik Probst

Informatik-Student und Hobby-Spieleentwickler. Nebenbei auch noch auf Youtube als Let's Player unterwegs. Gamer aus Leidenschaft seit meiner Kindheit, mit einem Faible für die komplette "The Legend of Zelda"- und "Halo"-Reihe.

Keine Kommentare bisher.

Kommentar oder Antwort hinzufügen

Neueste Kommentare

  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Black Flag hat mich von der Story her nicht packen können, hatte mir mehr erwartet und das Gameplay war damals einfach nichts für mich. Ist ja aber immer so, wenn in/an einer Serie was geändert wird, gibt es immer unterschiedliche Meinungen.
  • Daniel Walter Daniel: Ich war immer ein Fan der alten Herangehensweise und vermisse es daher im neuen Teil ein wenig. Trotzdem ist Origins wirklich gut, auch wenn es nicht an meine Favoriten AC 2 und AC Black Flag heranreicht.
  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Die Neuausrichtung gefällt mir sehr gut. Die Architektur ist wunderschön und die Story gut gemacht. Auch die vielen Nebenquests und jetzt mit Level 40 die Community Events sind super. Das ewige geklettere und Dauerblocken aus den Vorgängern war einfach idiotisch, finde das jetzt überzeugender.