Battlefield 1: Tom Wlaschiha spricht Lawrence von Arabien in der Einzelspielerkampagne

Schauspieler Tom Wlaschiha übernimmt die deutsche Sprecherrolle von Lawrence von Arabien in der Singleplayer-Kampagne von Battlefield 1. Der gebürtige Dresdner haucht der klassischen Figur neues Leben ein und interpretiert den britischen Abenteurer zeitgemäß für ein modernes Publikum. Die Geschichte um den tollkühnen Lawrence, der als Geheimagent arabische Rebellen im Widerstand gegen das Osmanische Reich kommandiert, bildet den Dreh- und Angelpunkt einer von mehreren Episoden, die den Spieler in der Einzelspieler-Kampagne von Battlefield 1 an die verschiedenen Schauplätze des Ersten Weltkriegs führen.

Wlaschiha eignet sich wie kein Zweiter für die Rolle: Furchtlos, geheimnisvoll, aber mit einem Herz für die Außenseiter entspricht Lawrence genau den Kompetenzen des Serienstars, der durch seinen Auftritt im HBO-Drama Game of Thrones internationale Berühmtheit erlangte. Lawrence von Arabien, eigentlich T.E. Lawrence, löste sich als junger Archäologe aus der Spießigkeit seiner bürgerlichen Familie, um auf einer Reise durch den Nahen Osten fremde Kulturen zu erforschen. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs nutzte Lawrence sein neu erlangtes Wissen und organisierte als britischer Agent den Widerstand gegen das Osmanische Reich. Trotz seiner waghalsigen Art überzeugte er dabei durch raffinierte Taktiken und bewahrte sich stets seinen Sinn für Humor.

„Lawrence von Arabien ist eine unglaublich vielseitige Figur, die nicht zuletzt auch auf der Kinoleinwand Geschichte geschrieben hat“, erklärt Tom Wlaschiha. „Ich freue mich sehr, diesem starken Charakter in Battlefield 1 Leben einzuhauchen. Seine Erlebnisse bieten alles, was ein aufregendes Abenteuer auszeichnet, und verdienen die Aufmerksamkeit einer neuen Generation.“

Der 1973 geborene Tom Wlaschiha absolvierte eine vierjährige Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Nach zahlreichen Rollen in deutschen Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen schaffte er 2012 den weltweiten Durchbruch mit der Rolle des mysteriösen Jaqen H’ghar in der Serienproduktion Game of Thrones. Erfahrung als Synchronsprecher konnte er zuletzt als Sprecher im 3D-Animationsfilm Arlo & Spot sammeln.

Die Einzelspieler-Kampagne von Battlefield 1 besteht aus mehreren voneinander unabhängigen Episoden, die mitreißende Kriegsgeschichten aus der ganzen Welt erzählen. Von der italienischen Alpenfront bis in die Wüsten des Mittleren Ostens erleben die Spieler in actionreichen Missionen, was es bedeutet, durch Freundschaft, Mut und Willenskraft Unglaubliches zu erreichen. In der Episode „Nichts steht geschrieben“ schlüpfen sie dabei in die Rolle einer Beduinenkriegerin und suchen gemeinsam mit Lawrence von Arabien nach einer Lösung, um den technisch überlegenen Feind zurückzuschlagen. Denn während sich die arabischen Rebellen vergeblich auf ihren Pferden in die Schlacht stürzen, wütet der Panzerzug des Osmanischen Reichs unerbittlich durch die Wüste und zerstört alles, was sich ihm in den Weg stellt. Um die drohende Niederlage abzuwenden, muss sich Lawrence von Arabien seiner bislang größten Herausforderung stellen. Die Spieler unterstützen ihn als seine rechte Hand, infiltrieren gegnerische Lager und beschaffen in listenreichen Einsätzen die für den Widerstand benötigte Ausrüstung. Je nach bevorzugter Spielweise agieren sie dabei offensiv oder im Geheimen, nutzen Nah- oder Fernkampfwaffen und entscheiden sich zwischen echten oder motorisierten Pferdestärken.

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Dominik Probst

Geschrieben von: Dominik Probst

Informatik-Student und Hobby-Spieleentwickler. Nebenbei auch noch auf Youtube als Let's Player unterwegs. Gamer aus Leidenschaft seit meiner Kindheit, mit einem Faible für die komplette "The Legend of Zelda"- und "Halo"-Reihe.

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  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Black Flag hat mich von der Story her nicht packen können, hatte mir mehr erwartet und das Gameplay war damals einfach nichts für mich. Ist ja aber immer so, wenn in/an einer Serie was geändert wird, gibt es immer unterschiedliche Meinungen.
  • Daniel Walter Daniel: Ich war immer ein Fan der alten Herangehensweise und vermisse es daher im neuen Teil ein wenig. Trotzdem ist Origins wirklich gut, auch wenn es nicht an meine Favoriten AC 2 und AC Black Flag heranreicht.
  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Die Neuausrichtung gefällt mir sehr gut. Die Architektur ist wunderschön und die Story gut gemacht. Auch die vielen Nebenquests und jetzt mit Level 40 die Community Events sind super. Das ewige geklettere und Dauerblocken aus den Vorgängern war einfach idiotisch, finde das jetzt überzeugender.