Star Fox Zero First Print Edition inklusive Star Fox Guard

Das Lylat-System ist in Gefahr und es kann nur einer helfen: Der furchtlose Airwing-Pilot Fox McCloud. Zusammen mit seinem Star Fox-Team zieht er in den Kampf gegen den furchterregenden Andross. Ob das Lylat-System es wert ist, gerettet zu werden, erfährst du im folgenden Test.

Zuerst sei gesagt, dass wir die „Star Fox Zero“ First Print Edition inklusive „Star Fox Guard“ für die WiiU getestet haben. Wir gehen erst auf „Star Fox Zero“ ein, danach auf „Star Fox Guard“.

 

Star Fox Zero

Fox‘s Vater, James McCloud, gründete das Elite-Team namens Star Fox. Mithilfe seiner Kameraden erledigte er allerlei Aufträge, die General Pepper, der Anführer der Armee von Corneria, für das Team hatte. Die letzte Mission sollte James allerdings zum Verhängnis werden. Aufgrund bizarrer Aktivitäten schickte ihn General Pepper mit seinem Kameraden Peppy Hare und dem freiwilligen Pigma Dengar zum Planeten Venom, einem einsamen Felsen inmitten des Lylat-Systems, auf dem der wahnsinnige Andross seit seiner Verbannung von Corneria lebt. Von Pigma in einen Hinterhalt gelotst, schaffte es James, Peppy zur Flucht zu verhelfen. Zurück auf Corneria erstattet Peppy Bericht und der Krieg um das Lylat-System beginnt. Fünf Jahre später gründet Fox zu Ehren seines Vaters das Star Fox Team erneut. Mit an Bord sind Slippy Toad, ein genialer Erfinder, Falco Lombardi, ein Meisterpilot und Peppy Hare, der Freund seines Vaters. Am heutigen Tag erhält das Team einen Notruf von General Pepper: Andross‘ Streitkräfte fallen in die Hauptstadt von Corneria ein. Alles was jetzt zählt ist Andross zu vernichten und Rache üben für den Verlust von James.

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Auf in unseren Airwing und ab in die Schlacht. Auf dem TV-Bildschirm verfolgen wir unser Flugzeug aus der Third-Person-Perspektive, auf dem Gamepad sehen wir unsere Cockpit-Ansicht. Wir steuern uns also durch die verschiedenen Level auf dem TV, zielen aber mit dem Gamepad. Klingt kompliziert und schwer? Ist es am Anfang vielleicht auch, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und fliegt wie ein Ass. Mit unserem Laser ballern wir gegnerische Einheiten an Land und in der Luft ab, um damit unsere Punkteanzahl zu erhöhen und natürlich nicht getroffen zu werden. Zusätzlich stehen uns auch die altbekannten Bomben zur Verfügung, die gewaltige Zerstörung hinterlassen. Sollten wir doch mal etwas Leben verlieren, gilt es einen Ring zu finden und einzusammeln. Wer Star Fox kennt, weiß, dass es verschiedene Arten von Ringen gibt: einmal Silberne, die ein wenig Leben regenerieren, dann noch die goldenen, die viel regenerieren und zu guter Letzt noch den sternförmigen Ring, der die Lebensanzeige komplett füllt. Insgesamt haben wir nur ein einziges Leben. Sollten wir sterben, müssen wir die Mission erneut von vorne beginnen. Mit jeweils drei eingesammelten goldenen Ringen erhöhen wir unsere Leben um eins.

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Neben diesen Ringen gibt es noch ein paar weitere sammelbare Gegenstände. Zum einen hätten wir da natürlich die Bomben, die wir wieder auffüllen können. Zum anderen gibt es noch die Power-UPs für den Laser. Wir starten mit einem Laser und arbeiten uns mit jedem Upgrade ein Stück weiter: erst gibt es einen zweiten Laser dazu, danach kann man, sofern man den Schuss auflädt, statt einem Gegner sogar gleich zwei ins Ziel nehmen und einen zielsuchenden Schuss abgeben. Nebenbei gibt es auch Missionen, bei denen wir Münzen einsammeln können, die uns eine Medaille geben. Nicht nur durch Münzen, sondern auch durch bestimmte goldenen Ringe erhalten wir Medaillen. Pro Mission gibt es insgesamt fünf, die wir erhalten können. Eine gibt es nur, wenn man den Punkte-Highscore im Level knackt.

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Bis hierher hat sich im Vergleich zu den Vorgängern nicht viel getan, deswegen kommen wir jetzt zu etwas Aufregendem.

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Neu mit an Bord sind zwei brandneue, hochtechnische Gefährte: der Walker und der Landmaster. Der Walker ist eigentlich kein anderes Gefährt, es ist der Airwing in einer anderen Form. Man kann es sich so vorstellen, als würde sich ein Airwing wie ein Transformer zusammenklappen und etwas Neues herauskommen. Der Walker ist eine schnelle, auf zwei „Beinen“ laufende Landeinheit, die für blitzschnelle Kampfzüge geeignet ist. Der Landmaster ist ein Panzer, besitzt hohe Durchschlagskraft, ist aber relativ träge. Zwischen Airwing und Walker kann jederzeit umgeschaltet werden, sofern natürlich ein Boden unter den „Füßen“ existiert, der Landmaster ist nur in bestimmten Missionen verfügbar.

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Interessant ist natürlich auch noch die Spielzeit, die man für die Story benötigt. Wir haben ungefähr drei bis vier Stunden für den ersten Durchlauf gebraucht. Für den Preis ist das etwas wenig, um ehrlich zu sein. Immerhin gibt es eine Entschädigung: Jede Mission hat einen hohen Wiederspielwert, da man alle Medaillen sammeln und den Highscore knacken will. Nach dem Story-Modus wartet auch noch der Trainingsmodus mit einigen Herausforderungen auf uns, sowie ein paar geheime Modi, die wir aber nicht erwähnen möchten.

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Kommen wir jetzt zu einem anderen Thema, nämlich der Grafik und dem Sound. Das Spiel ist komplett deutsch lokalisiert, sowohl Untertitel als auch Sprachausgabe. Die Synchronsprecher machen ihren Job wirklich gut, es klingt alles glaubhaft. Eine Besonderheit bei Star Fox Zero ist, dass die Sprachausgabe auf dem Gamepad erfolgt und der Spielsound aus dem TV kommt. Hier kann man auch noch auswählen, ob die Sprachausgabe als 3D-Sound oder normaler 2D-Sound ausgegeben wird. In 3D klingt alles super, durch leichtes neigen des Gamepads verändert sich die Wahrnehmung des Klangs. Grafisch macht das Spiel auch etwas her. Die Umgebungen sind hübsch gestaltet, der Hintergrund rundet das Level Design ab. Alles läuft wirklich flüssig ohne jeglichen Ruckler.

 

Fazit Star Fox Zero

Zum ersten Mal in Kontakt getreten mit Star Fox bin ich auf der N64 mit Lylat Wars. Ich fand das Gameplay damals schon wirklich super, umso mehr habe ich mich auf diesen Teil hier gefreut. Etwas enttäuscht bin ich von der Spielzeit, aber immerhin gibt es einige Modi die ich noch meistern muss. Mir haben die wenigen Stunden aber sehr viel Spaß bereitet und ich kann es nur weiterempfehlen!

 

Star Fox Guard

In „Star Fox Guard“ arbeiten wir als Sicherheitskraft für das Unternehmen „Corneria Edelmetalle & Co“ von Grippy Toad, dem Onkel von Slippy Toad. Unser tägliches Brot besteht darin, die Bohrkomplexe vor Dieben zu beschützen. Hierzu stehen uns insgesamt zwölf Kameras zur Verfügung, deren Bilder auf dem TV zu sehen sind. Auf dem Gamepad sehen wir einen Lageplan des Bohrkomplexes, die jeweiligen Eingänge dazu und natürlich die Positionen der Kameras. Vor jeder Runde können wir diese an jede beliebige Mauer bewegen und zusätzlich noch den Sichtbereich einstellen. Wurde eigentlich schon erwähnt, dass die Kameras mit Waffen ausgestattet sind? Nein? Dann wird es aber schleunigst Zeit!

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Ist alles ausgerichtet und sind wir bereit, so können wir die Runde starten. Auf dem TV verfolgen wir, wo die Gegner auftauchen. Mit einem Klick auf das entsprechende Kamerasymbol auf dem Gamepad, wechseln wir dorthin und knallen die Bösewichte ab.

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Insgesamt gibt es zwei verschiedene Arten von Gegnertypen. Einmal hätten wir die Angreifer, die versuchen, auf dem schnellsten Weg in den Bohrkomplex einzudringen und unser Herzstück zu zerstören. Und dann gibt es da noch die Störer, die mit aller Macht versuchen, unsere Kameras zu stören, um so ihren Kameraden das Eindringen zu erleichtern.

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Mit jedem besiegten Angreifer erhalten wir ein paar Edelmetalle, die unser Freund Re:bot am Ende der Runde einsammelt. Je mehr Edelmetalle wir sammeln, desto höher steigen wir im Rang auf, umso mehr Extramissionen und Upgrades schalten wir frei. Zum Beispiel eine Multi-Cam, mit der wir mehrere Ziele auf einmal erfassen können, oder die Möglichkeit, vor jeder Mission zwei Standard-Kameras zu zwei Spezialkameras aufzurüsten.

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Es gibt ein paar verschiedene Basen, die sich nur in der Form und dem Hintergrund unterscheiden. Das Spiel, das eine Art Tower Defense ist, ist recht simpel gehalten und etwas eintönig. Trotzdem macht es Spaß. Die Extramissionen versprechen hier etwas Abwechslung und einen höheren Schwierigkeitsgrad.

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Wie bei Star Fox Zero, erfolgt auch hier die Sprachausgabe über das Gamepad. Immer wieder hört man Slippy und Grippy reden, was aber nicht weiter störend ist. Grafisch ist es kein Meisterwerk, da es eher schlicht und minimalistisch gehalten ist. Hier wurde mehr Wert auf das Gameplay gelegt.

 

Fazit Star Fox Guard

„Star Fox Guard“ ist ein schönes kleines Spiel für zwischendurch, dass aber relativ schnell eintönig wird. Abhilfe schaffen hier die Extramissionen, die neuen Wind ins Spiel bringen. Wer es gerne testen möchte, dem empfehle ich die First Print Edition von „Star Fox Zero“, ansonsten hätte ich es mir wohl nicht separat gekauft. Für den Preis bekommt man aber auf jeden Fall ein schönes Spielchen.

 

Fazit Komplett

Alles in allem ist diese First Print Edition wirklich interessant. Zusätzlich zu den beiden Spielen ist auch noch ein wirklich hübsches Steelbook mit an Bord. Im Inneren des Steelbooks befinden sich Zeichnungen des Airwings mit Beschriftung, die man im Screenshot sehen kann. Wer Star Fox mag, wird sich dieses Bundle ohnehin kaufen, für alle anderen kann ich auf jeden Fall „Star Fox Zero“ empfehlen! Für ein paar Euro mehr erhält man dann auch noch „Star Fox Guard“ dazu.

Die Wertung gilt für die gesamte „First Print Edition“.

Positiv

  • Gamepad wurde sehr gut eingebunden
  • Mehrere Spielmodi in "Star Fox Zero"
  • Steelbook sieht klasse aus
  • Interessantes Spielkonzept von "Star Fox Guard"

Negativ

  • Kurze Spielzeit von "Star Fox Zero"
  • "Star Fox Guard" ist etwas eintönig
  • Steuerung von "Star Fox Zero" am Anfang etwas ungewohnt
79
Dominik Probst

Geschrieben von: Dominik Probst

Informatik-Student und Hobby-Spieleentwickler. Nebenbei auch noch auf Youtube als Let's Player unterwegs. Gamer aus Leidenschaft seit meiner Kindheit, mit einem Faible für die komplette "The Legend of Zelda"- und "Halo"-Reihe.

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Neueste Kommentare

  • Christian: Lässt noch nicht viele Schlüsse zu, aber eine leere, etwas heruntergekommene Stadt mit deutlichen Zeichen der Verwüstung... Das spricht vielleicht für ein Zombie-Setting oder ähnliches. Kann ich mir aber auf der anderen Seite nicht vorstellen, da das Thema mit Metro, H1Z1 Just Survive, The Division & Co. schon ziemlich ausgelutscht ist. Denkbar wäre auch ein Post-Apokalyptisches-Szenario wie in der Fallout-Reihe. Das wären allerdings ziemlich große Fußstapfen. Aber vielleicht überrascht Bandai auch mit einer ganz neuen Idee? Verlassene Städte haben ja erstmal immer einen gewissen Reiz und bieten viel Raum für Geschichten und laden zum erkunden ein. Ich bin gespannt.
  • BASSTRO: Hallo Was bedeutet transparenter Held automatischer klicke?
  • Trixchiller: Wie stirbt denn ein Söldner? ...und wie kann man das verhindern? Ps. super guide!!