Sims 4 – Großstadtleben: Unsere Sims ziehen in die Metropole

Raus aus den Vororten und rein in die Großstadt! Im aktuellen Erweiterungspack „Großstadtleben“ können eure Sims nach San Myshuno ziehen und sich dort ihren Weg vom einfachen Straßenkünstler zum luxuriösen Penthausbesitzer bahnen. Was euch in San Myshuno erwartet und ob sich ein Ausflug in die Großstadt lohnt, erfahrt ihr in unserem Test.

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Die Stadt San Myshuno, die als neue Nachbarschaft angezeigt wird, ist in vier unterschiedliche Viertel eingeteilt. Das Gewürzviertel ist ein Familienviertel mit Ausblick auf den Hafen. Im Künstlerviertel treffen sich kreative Köpfe in den Straßen oder in der Kunstgalerie, das Modeviertel ist wiederum bekannt für seine stilsicheren Sims und seine Karaokebar. Wer es im Job richtig weit gebracht hat, kann sich vielleicht ein Penthaus im exklusiven Nobelviertel leisten, in dem die Reichen und Schönen zu Hause sind. Wer genug vom Getümmel der Stadt hat, findet im Center Park San Myshuno Meadows Erholung. In den einzelnen Nachbarschaften können sich eure Sims frei bewegen, wollt ihr allerdings ein Gebäude betreten oder die Nachbarschaft wechseln, taucht der übliche Ladebildschirm auf.

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Jede der vier Nachbarschaften bietet einen ganz eigenen Charme und wirklich alle Bezirke sind großartig gelungen. So erinnert das Modeviertel mit seinen klaren Formen und blühenden Bäumen an eine japanische Metropole, während das Nobelviertel aus futuristischen Glaskonstruktionen besteht. Vor allem der Ausblick über die Stadt mit ihren fahrenden Autos oder Zügen, den bunten Neonschildern und den Tauben wirkt wirklich lebendig und atmosphärisch. Darüber hinaus wartet jedes der einzelnen Viertel mit einem eigenen Kulturfestival auf, bei dem ihr an verschiedenen Imbissständen internationale Köstlichkeiten probieren, Souvenirs erwerben oder bei besonderen Herausforderungen antreten könnt. So können eure Sims beispielsweise beim Gewürzfestival ihre Geschmacksnerven bei der Curry-Herausforderung auf die Probe stellen oder den Romantikguru beim Romantikfestival um den ultimativen Beziehungstipp bitten.

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Es sind vor allem die liebevollen Details, die bei den Festivals und allgemein in der Stadtgestaltung überzeugen. Überall in der Stadt können kleine Poster oder Schneekugeln gefunden werden und an den bunten Imbissbuden, die in der Metropole verteilt sind, lassen sich insgesamt 27 neue Rezepte probieren und entdecken. Hier haben eure Sims auch die Möglichkeit, das Essen mit Stäbchen zu erlernen oder ihre Geschmacksknospen an scharfes Essen zu gewöhnen. Darüber hinaus können eure Sims nun endlich Vegetarier werden. Wer in den Straßen unterwegs ist, hat außerdem die Möglichkeit, an Gemüseständen frische Zutaten einzukaufen, ein paar Körbe auf dem Basketballfeld zu werfen, den Straßenkünstlern zuzusehen oder die Straßen selbst mit bunter Streetart zu verschönern. Mutige Sims stellen ihre Gesangskünste beim Karaoke unter Beweis und wer die neue Gesangsfähigkeit meistert, wird sicherlich schnell viele Zuhörer finden.

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Rein in die eigene Bude

Das Zentrum von „Großstadtleben“ ist neben der bunten und lebendigen Stadt die Möglichkeit, ein eigenes Apartment zu beziehen. Dabei habt ihr die Wahl zwischen günstigen Wohnungen, die aber unter Umständen lästiges Ungeziefer und eine schlechte Stromversorgung mit sich bringen, und edlen Penthäusern mit mehreren Stockwerken. Jedes Grundstück besitzt darüber hinaus besondere Merkmale, die zum Teil festgelegt sind und zum Teil verändert werden können. So tummeln sich in manchen Wohnungen Kobolde, andere sind sehr pflegebedürftig, wohingegen in manchen Apartments die besten Partys gefeiert werden.

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Sind eure Nachbarn zu laut, kann das bei euren Sims unter Umständen richtige Wutausbrüche auslösen. Ihr habt die Wahl, ob ihr wütend gegen die Tür hämmern oder lieber höflich um Rücksicht bitten wollt. Habt ihr hingegen einen Sim besonders in Herz geschlossen, könnt ihr ihm einen Haustürschlüssel schenken, damit er euch besuchen kann.

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Findet den neuen Traumjob

„Die Sims 4: Großstadtleben“ bietet euch auch wieder neue Karrieremöglichkeiten, die speziell auf das Leben in der Großstadt zugeschnitten sind. So können eure Sims als Politiker große Reden schwingen, im Bereich Social Media neue Follower sammeln oder als Restaurant- oder Kunstkritiker durchstarten. Das Tolle daran: eure Sims dürfen sich nun entscheiden, ob sie zur Arbeit gehen, oder von Zuhause aus arbeiten wollen.

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Fazit

„Die Sims 4: Großstadtleben“ bietet seit langer Zeit wieder einmal die vielen liebevollen Details, die ich lange vermisst habe. Dabei hat EA eine Vielzahl an multikulturellen Kleidungsstücken und Möbeln in die Erweiterung gepackt, die sehr schöne Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Die verschiedenen Nachbarschaften sehen toll aus und sind sehr atmosphärisch. Hier hat es mich sehr gefreut, dass es endlich wieder richtige Imbissstände gibt und dass man nicht länger die ganze Nachbarschaft nach Obst und Gemüse zum Kochen absuchen muss, sondern einfach an einem Stand einkaufen gehen kann. Auch die Festivals sind schön gestaltet, auch wenn diese wahrscheinlich nicht den größten Langzeitspaß bieten.

Einziger Wermutstropfen ist für mich das Fehlen von leeren Grundstücken, um die Stadt mit eigenen Kreationen zu bereichern. Es wäre schön gewesen, hier die Möglichkeiten aus den vorhergehenden Erweiterungen nutzen zu können, um die Stadt mit Restaurants Cafés und Treffpunkten für soziale Gruppen zu ergänzen.

Positiv

  • Wunderschöne Stadt mit vielen liebevollen Details
  • Viele neue Möbel und Bekleidung
  • Leben in Appartements

Negativ

  • Keine freien Grundstücke, um selbst zu bauen
  • Stadt selbst kann bist auf die Einzelgrundstücke nicht verändert werden
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Geschrieben von: Stephanie Walter

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Neueste Kommentare

  • Florian Richter Florian Richter: Ja Telltale weiß einfach wie man die Fans der Filme und die der Comics vereinen kann. Die Charaktere sind wirklich gut gelungen und man muss nicht überlegen wen man da auf dem Bildschirm hat.
  • Tim: Habe Guardians im Flugzeug gespielt, davor den 1. Kinofilm gesehen. Die Umstellung im Design der Charaktere ging recht schnell und ist einfach auch richtig gut gemacht.
  • Dominik Probst Dominik Probst: Kann ich schon verstehen. Aber Merchandise ist immer schön anzusehen :D