Offensive Combat: Redux – Völlig abgedrehter Action Shooter

Stumpfes Geballer mit abgefahrenen Waffen in irren Kostümen? Könnt ihr haben! Entwickler Three Gates AB stellt Offensive Combat: Redux vor. Was der verrückte Action-Shooter so zu bieten hat klären wir in unserem Test.

Planlos durch die Welt

Wie die meisten Online-Shooter hat auch Offensive Combat keinen Storymodus, aber den vermisst man auch nicht.

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Buntes Allerlei

Egal ob man lieber aus sicherer Entfernung den Gegnern die Hölle heiß macht, taktisch einen nach dem anderen ausschaltet oder doch mit viel Lärm und dicken Wummen einfach alles über den Haufen schießt, was einem in die Quere kommt. Hier wird jeder auf seine Kosten kommen. Die Waffenauswahl bietet Scharfschützengewehre, Sturmgewehre, Schrotflinten, Raketenwerfer, SMGs und diverse Granaten sowie eine ordentliche Auswahl an Nahkampfwaffen. Dabei beschränkt man sich nicht nur auf „weltliche“ Waffen, nein, auch Energiewaffen die extraterrestrische Besucher mitgebracht haben, stehen zur Wahl.

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Hat man dann endlich mal seinen Püsterich gefunden, kann man diesen auch noch mit diversen Verbesserungen versehen um beispielsweise den Schaden zu erhöhen, die Nachladezeit zu verringern oder die Genauigkeit zu verbessern. Aber hier ist noch lange nicht Schluss. Neben den Waffen ist auch der Spielcharakter in unfassbar weitreichendem Umfang individualisierbar. Kopf, Arme, Rumpf und Beine können einzeln angepasst werden. Die Vielfalt reicht von Cheerleadern, Gothic-Girls, Soldaten, Orks und Aliens bis hin zu Donald J. Trump. Ja richtig gelesen, wer möchte kann auch mit dem Konterfei des amerikanischen Präsidenten in die Schlacht ziehen.

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In den meisten Spielen verpönt, ist das PWNing, also das sich über eben getötete Gegner lustig machen, ein elementarer Bestandteil des Spiels und gibt extra Erfahrungspunkte, die wiederum gegen neue PWNs eingetauscht werden können. Neben dem klassischen Teabagging gibt es auch schon mal ein Peanutbutterjellytime. Ebenso klassisch kann dem Widersacher gepflegt ins Gesicht gefurzt werden oder man lässt sich von der imaginären Menge mit tosendem Applaus feiern. Auch hier kann man nach eigenem Gusto wählen.

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Stehen Charakter, Waffen und Co. fest, geht es ins Spiel. Zu Beginn kann man seine Fähigkeiten im Kampf gegen Roboter verbessern, neue Waffen auf dem Schießstand testen oder die Karten ohne Stress erkunden. Fühlt man sich bereit, startet man gegen bis zu elf reale Gegenspieler im Deathmatch oder sogar 15 andere Spieler im Team-Deathmatch sowie Capture the Flag. Verteilt auf den Karten lassen sich Power Ups finden, die kurzzeitig endlose Munition liefern oder Rüstung gewähren. Vereinzelt liegen auch extrem große und starke Waffen herum, die mit einem Treffer enormen Schaden anrichten. Zwar gibt es auch hier Bestenlisten, aber der Spaß steht auf jeden Fall im Vordergrund, was im Vergleich zu anderen Spielen auch dem Gelegenheitsspieler sehr entgegenkommen dürfte.

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Völlig abgedreht

Wie schon erwähnt stehen diverse Charaktere zur Auswahl, die allesamt sehr einfallsreich und witzig gestaltet sind. Auch die verschiedenen Spielkarten sind abwechslungsreich und haben einen großen Wiedererkennungswert. Wer jetzt auf fotorealistische Grafik hofft, ist hier definitiv an der falschen Stelle. Der Grafikstil überzeugt durch seinen Comicstil und seine exzentrische Hässlichkeit. Dennoch ist Offensive Combat sehr schön anzusehen und bietet viele nette Details.

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Piff, puff, peng!

Wenn man bei einem nicht gespart hat, dann sind das definitiv Soundeffekte. Schon beim navigieren im Menü wird man beim überfahren jeder Schaltfläche mit einem anderen Geräusch begrüßt. Im Spiel selbst darf man sich auf authentische Waffensounds freuen. Auch die PWNs sind durchgehend mit Geräuschen unterlegt.

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Fazit

Wer einen Shooter in der Art von Team Fortress sucht und mehr auf den Spaß aus ist als auf den Wettbewerb, der sollte sich Offensive Combat: Redux auf jeden Fall einmal anschauen.

Positiv

  • Einsteigerfreundlich
  • Schön gestaltet
  • Humorvoll

Negativ

  • Kein besonders großer Wiederspielwert
  • Wird recht schnell öde
72
Florian Richter

Geschrieben von: Florian Richter

Nerd,Technikbegeistert, Gamer aus Überzeugung. Nebenbei auch noch auf YouTube ab und zu aktiv. Fan der Uncharted - und Ratchet&Clank - Spielereihe.

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Neueste Kommentare

  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Black Flag hat mich von der Story her nicht packen können, hatte mir mehr erwartet und das Gameplay war damals einfach nichts für mich. Ist ja aber immer so, wenn in/an einer Serie was geändert wird, gibt es immer unterschiedliche Meinungen.
  • Daniel Walter Daniel: Ich war immer ein Fan der alten Herangehensweise und vermisse es daher im neuen Teil ein wenig. Trotzdem ist Origins wirklich gut, auch wenn es nicht an meine Favoriten AC 2 und AC Black Flag heranreicht.
  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Die Neuausrichtung gefällt mir sehr gut. Die Architektur ist wunderschön und die Story gut gemacht. Auch die vielen Nebenquests und jetzt mit Level 40 die Community Events sind super. Das ewige geklettere und Dauerblocken aus den Vorgängern war einfach idiotisch, finde das jetzt überzeugender.