Dragon Ball Fighter Z – Preview

Son Goku und seine Weggefährten finden nie Ruhe, denn ständig taucht ein neuer Bösewicht auf, der wie zum Beispiel in den aktuellsten Animationsfilmen sogar das Multiversum bedroht. Ein Kampf nach dem anderen dominiert die Story von Dragonball Z. Mindestens ebenso viele Ableger des Beat ‚em up-Genres haben sich diesen immerwährenden Kampf zum Inhalt genommen und schicken die Kämpfer aus Dragonball Z aufeinander los. Dragon Ball Fighter Z schlägt in die gleiche Kerbe und möchte doch die große Fangemeinde von seiner Einzigartigkeit überzeugen. Das Mighty Games Mag durfte eine Vorab-Version für kurze Zeit testen.

Storymodus?

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Um ehrlich zu sein, war eine Hintergrundgeschichte in der Beta-Version von Dragonball Fighter Z nicht ersichtlich. Zu Spielbeginn landet die eigene, generische Figur in einer Art Online-Lobby, die entfernt an Conton City aus Dragon Ball Xenoverse erinnert. Man läuft umher, spricht NPCs an, nur um zu erfahren, dass die hinter den Dialogen verborgenen Inhalte in der Testversion nicht zur Verfügung stehen. Ohne weiter Zeit auf sinnfreie Konversationen zu verschwenden, begeben wir uns zum Kampfring – dem eigentlichen Grund, warum wir hier sind. Zunächst wählt man sein Kampfteam aus drei Dragon Ball Z-Charakteren, die in einem Tag-Team-Match gegen eine andere Gruppe antreten. Die Auswahl ist ziemlich groß – angeblich sind alle Figuren des DBZ-Universums vertreten. Allerdings kann das jemanden, der die Titel Xenoverse 1 und 2 kennt, nicht großartig beeindrucken. Diese Vielfalt war auch dort schon gegeben.

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Der erste Kampf beginnt und wird durch eine schöne animierte Sequenz eingeführt. Die Erwartung auf das kommende Getümmel wird geschürt und anschließend enttäuscht. Was wir grafisch im Gefecht geboten bekommen erinnert an die Mugen-Kampfengine – reiner 2D-Kampf mit gelegentlichen dreidimensionalen Sequenzen bei Spezialangriffen. Die Steuerung geht leicht von Hand. Man hat nur vier Grundaktionen: schwache, starke Attacke wie auch zwei Spezialangriffe. In Kombination mit den Richtungstasten werden Schlagserien ermöglicht. Was simpel klingt, kann beliebig kompliziert werden, denn Beat ‚em up-Veteranen wissen alle Timings sowie das rechtzeitige Abklatschen mit den Teamkameraden für sich zu nutzen. Anfänger sind oft chancenlos, wenn es kein geeignetes Kräftegleichgewicht-System im Spiel gibt. Das ist in der Beta-Version natürlich der Fall, sodass unser Team von einer Bildschirmecke in die andere geprügelt wird, ohne viel Gegenwehr leisten zu können.

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Ein paar Kämpfe später schlagen wir uns besser oder treffen selbst auf andere Anfänger. Allerdings ist ziemlich schnell die Luft raus. Langzeitmotivation sieht anders aus. Noch ein wenig mit den anderen Online-Mitspielern die Höflichkeiten austauschen, und das war es auch schon. Man kann sich darüber streiten, ob der präsentierte Umfang einer Beta-Version gerecht wird. Wir hatten zumindest den Eindruck, dass das Gesehene ziemlich wenig über das kommende Spiel offenbart, wenn nicht sogar einen negativen Eindruck hinterlassen hat.

Fazit

Dragon Ball Fighter Z hat definitiv nicht den Preis für Innovation verdient, denn noch sieht in der Beta-Version alles generisch und von anderen Titeln kopiert aus. Die Gefechte könnten aus einem Mugen-Emulator stammen. Aktuelle Ableger von Street Fighter wie auch Dragon Ball Z – Xenoverse legen da leider die Messlatte ziemlich hoch und die vorgeführte Version lässt Zweifel daran aufkommen, dass dieser Titel sie erreichen wird. Wir werden die Entwicklung von Dragon Ball Fighter Z weiter verfolgen und euch informieren, wenn Besserung in Sicht ist.

Geschrieben von: Witali Blum

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Neueste Kommentare

  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Black Flag hat mich von der Story her nicht packen können, hatte mir mehr erwartet und das Gameplay war damals einfach nichts für mich. Ist ja aber immer so, wenn in/an einer Serie was geändert wird, gibt es immer unterschiedliche Meinungen.
  • Daniel Walter Daniel: Ich war immer ein Fan der alten Herangehensweise und vermisse es daher im neuen Teil ein wenig. Trotzdem ist Origins wirklich gut, auch wenn es nicht an meine Favoriten AC 2 und AC Black Flag heranreicht.
  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Die Neuausrichtung gefällt mir sehr gut. Die Architektur ist wunderschön und die Story gut gemacht. Auch die vielen Nebenquests und jetzt mit Level 40 die Community Events sind super. Das ewige geklettere und Dauerblocken aus den Vorgängern war einfach idiotisch, finde das jetzt überzeugender.