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Battlefield 1: Turning Tides DLC

Von Daniel Walter am 13. April 2018 in Review

Seit Januar ist der dritte DLC zu EAs Weltkriegs-Shooter Battlefield 1 erhältlich. Wie uns die vier neuen Karten gefallen haben, erfahrt ihr in unserem Test.

Der neue Spielmodus

Bevor wir auf die einzelnen Maps eingehen, möchten wir euch den neuen Spielmodus vorstellen. Dieser hört auf den Namen „Sturmeroberung“ und ist eine Abwandlung der klassischen Eroberung. Hier hält das verteidigende Team bei Spielbeginn alle Einsatzziele. Die Angreifer, die versuchen, die Eroberungspunkte nach und nach einzunehmen, haben dafür einen Vorsprung bei den Punkten, den die Verteidiger aufholen müssen. Die Sturmeroberung ist dadurch ein wenig schneller und geradliniger als der bekannte Eroberungsmodus, konnte uns im Test aber nicht so richtig überzeugen, da es eben lediglich aufgewärmter Content ist. Ein richtiger neuer Spielmodus wie bei den bisherigen DLCs wäre sicherlich die bessere Wahl gewesen. Dennoch ist Sturmeroberung eine nette Alternative für alle, die nach etwas Abwechslung von der bewährten Eroberung suchen.

Die neuen Karten

Die neuen Maps wurden mit zwei verschiedenen Updates ins Spiel integriert. Die ersten beiden Karten waren bereits im Dezember spielbar, wohingegen die übrigen beiden erst im Januar hinzu kamen. Bei sämtlichen Maps steht diesmal das Thema Wasser im Vordergrund.

Die erste der beiden Dezember Karten hört auf den Namen „Achi Baba“ . Hier kämpfen wir auf der Halbinsel Gallipoli, wo uns eine abwechslungsreiche Natur erwartet. Felsige Landschaften wechseln sich mit Sträuchern und Bäumen ab, die für Deckung sorgen und ein taktisches Spiel ermöglichen. Zudem führt uns unser Weg immer wieder an Ruinen und zerstörten Säulen vorbei, die einen Einblick in die Vergangenheit der Region bieten. Achi Baba war im Test definitiv ein Highlight, da die Beschaffenheit der Karte spannende Kämpfe ermöglicht. Zudem ist sie auch optisch sehr gut gelungen.

Bei der zweiten Dezember Karte handelt es sich um die Map „Kap Helles“. Hier finden die Kämpfe an der hügeligen Küste der Insel statt, wobei die Angreifer versuchen, am Strand Fuß zu fassen, während die Verteidiger von den Gipfeln der Erhebungen auf sie feuern. Kap Helles macht optisch definitiv etwas her, gerade wenn man den Strand einmal hinter sich gelassen und die Befestigungsanlagen auf den Hügeln erreicht hat. Für Angreifer ist die Karte aber oftmals wirklich frustrierend, da gerade die Anfangsphase meist von unzähligen Toden geprägt ist.

Im Januar folgte unter anderem die Karte „Helgoländer Bucht“. Hier finden die Kämpfe rund um die von steilen Felsen geprägte Bucht statt. Die Besonderheit dieser Karte ist, dass die Zerstörer vom Wasser aus massiv ins Geschehen eingreifen. Der Grundgedanke dahinter ist wirklich gut, doch die Übermacht der riesigen Schiffe, die sehr nah an den Strand herankommen, ist in vielen Situationen einfach zu groß. Optisch ist die Helgoländer Bucht auf Dauer auch etwas abwechslungsarm, was sie in unseren Augen zur schwächsten Karte des DLCs macht.

Die interessanteste Karte haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben. Die Zeebrugge-Map bietet uns die Möglichkeit, im Hafen und auf mehreren befestigten Schiffen zu kämpfen. Hier arbeiten wir uns nach und nach vor und können uns dabei auf intensive Nahkämpfe auf relativ engem Raum freuen. Dabei wechselt das Spiel ständig zwischen Gefechten im Freien und Schießereien im Inneren der Hafengebäude, wodurch für Abwechslung gesorgt ist. Auch optisch macht die Map absolut etwas her, denn die Kämpfe finden nicht nur bei Nacht, sondern auch bei strömendem Regen statt, wodurch die Sicht nicht immer optimal ist.

Fazit :

Zusammenfassend kann ich sagen, dass Turning Tides für mich bisher der schwächste DLC ist. Dies liegt unter anderem an den teils frustrierenden Kräfteverhältnissen an der Helgoländer Bucht oder am Kap Helles. Aber auch der neue Spielmodus, der lediglich eine Abwandlung der Eroberung darstellt, hat mich nicht vom Hocker gehauen. Die grandiose Zeebrugge-Map sowie die durch interessante Achi-Baba-Karte werten die Erweiterung zwar auf, so richtig springt der Funke diesmal aber nicht über.

Positiv

  • Zeebrugge-Map
  • Wetterverhältnisse in Zeebrugge
  • Landschaft der Achi-Baba-Karte
  • Beeindruckende Küstenbereiche

Negativ

  • Aufgewärmter Spielmodus
  • Frustrierende Kräfteverhältnisse in Helgoländer Bucht und Kap Helles
  • Helgoländer Bucht auf Dauer landschaftlich eintönig
80
Daniel Walter

Geschrieben von: Daniel Walter

Hat seit der ersten PlayStation keine Konsolengeneration ausgelassen und interessiert sich vor allem für Adventures, RPGs und Actiongames. Neben der Arkham- und Assassin's Creed Reihe liegen auch sämtliche Star-Wars-Titel stets hoch im Kurs.

Battlefield 1

Publisher:EA
Entwickler:DICE
Release Datum:21. Oktober 2016
Kurzbeschreibung:Kämpfe an der Küste Italiens oder in den Wüsten Arabiens. Erlebe das klassische Battlefield-Gameplay in einer Kampagne voller Abenteuer oder nimm an epischen Multiplayer-Schlachten für bis zu 64 Spieler teil.

Verfügbar für

Genre

USK Alterseinstufung

Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG.

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