Creative SoundblasterX H5 Tournament Edition

Von am in Creative

Creative SoundblasterX H5 Tournament Edition

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Creative bringt mit dem Sound BlasterX H5 Tournament Edition eine verbesserte Version des beliebten Stereo-Headsets H5 auf den Markt. Das H5 Tournament Edition besitzt ein schlichtes aber doch edles Design. Billiges Plastik und leuchtende LEDs sucht man hier vergeblich. Stattdessen kommen dunkle Farben und hochwertige Materialien wie gebürstetes Metall zum Einsatz. Ob das H5 nur ein Blender ist, oder die inneren Werte zum edlen Äußeren passen haben wir näher untersucht.  

Ausstattung 

Die Packung des H5 enthält nur das Nötigste. Die Kopfhörer, das abnehmbare Mikrofon und einen Adapter von einem kombinierten Klinkenstecker auf zwei einzelne für Mikrofon und Kopfhörer. Da Creative das H5 als professionelles Gaming-Headset bewirbt hätten wir uns eine Transporthülle zum Schutz des Kopfhörers gewünscht.  

Installation & Bedienung  

Bei der Inbetriebnahme des Headsets gibt es keine Schwierigkeiten. Je nach Bedarf den Adapter an den Kopfhörer anschließen und danach an den PC. Nach Wunsch kann dann noch die Software installiert werden, notwendig ist es jedoch nicht. Im Gegensatz zu manchen USB- Headsets lief das H5 unter Windows, MacOS und Linux einwandfrei. Selbst an Smartphones gab es keine Probleme. Leider ist das Kabel mit der Inline-Fernbedienung mit 1,2m zu kurz und wenn der Rechner nicht gerade auf dem Tisch steht, braucht man eine Verlängerung 

Über die Fernbedienung kann man die Lautstärke regeln, das Mikrofon stumm schalten und bei Bedarf einen Anruf annehmen respektive auflegen oder Musik starten. 

Positiv gefällt uns, dass man sowohl das Mikrofon als auch das normale Kabel vom Headset abnehmen kann. Zum einen vermeidet man hierdurch eventuelle Kabelbrüche, zum anderen kann man die Teile bei einem Defekt einzeln tauschen.  

Negativ hingegen ist die Software. Da das H5 vordefinierte Sound-Profile hat, kann man mit der Software nur diese Profile auswählen, aber keine eigene Konfiguration durchführen. 

Das H5 funktioniert sowohl an normalen PCs als auch an Konsolen wie Xbox und Playstation. 

Tragekomfort 

Der Tragekomfort des H5 Tournament Edition ist sehr gut. Das Headset ist relativ leicht. Die Ohrpolster sind dick und mit Kunstleder ummantelt. Zusätzlich kommt Memory-Schaum zum Einsatz. Dies führt dazu, dass das Headset sehr angenehm zu tragen ist und auch bei langen Spielesessions nicht drückt. Wir können das Headset auch für Brillenträger empfehlen. Im Gegensatz zu anderen Headsets gab es hier keinerlei Probleme mit Druckstellen.  

Verarbeitung 

Creative legt beim H5 großen Wert auf die Verarbeitung. Wie eingangs beschrieben kommen hochwertige Materialien zum Einsatz wie man sie häufig auch bei teuren Stereo-Kopfhörern aus dem Profibereich findet. Die Hörer sind an massiven Aluminium-Aufhängungen befestigt und können geneigt werden. Das Kopfband besteht aus flexiblen Stahl und für die Hörer selber kommen gebürstete Aluminium-Chassis zum Einsatz. Es wackelt oder knackt nichts und es lassen sich auch keine scharfen Kanten oder Grate finden. Selbst die einzeln abnehmbaren Teile wie Mikrofon oder Kabel sitzen fest und wackeln nicht.  

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Mit dieser Verarbeitung kann der Spieler viele Stunden Spaß mit dem Headset haben ohne, dass er Angst haben muss das etwas kaputtgeht.  

Klang 

Beim Klang kann das H5 seine Stärken ausspielen. Creative setzt 50mm-FullSpectrum-Treiber ein. Diese bieten dem Hörer einen sehr ausgewogenen Klang. Es gibt keine großen Ausreißer im Klangbild, die das Erlebnis stören. Die Kopfhörer erinnern mit diesem Aspekt eher an Hifi-Kopfhörer, die meist auch eher ein neutrales Klangbild bieten.  Freunde von wummernden Bässen dürfte dies allerdings stören. Trotz dass sich Spiele mit dem H5 bombastisch anhören ist es kein reines auf Gaming ausgelegtes Headset. Selbst mit Musik unterschiedlichster Genre kommt das H5 hervorragend klar. Man sollte dem Headset allerdings eine gewisse Einspielzeit zustehen, da sie dann nochmal beim Klang zulegen.

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Um die volle Klangqualität aus dem H5 Tournament Edition herauszuholen sollte man statt der Onboard-Lösung eine ordentlich externe Soundkarte einsetzen. Creative empfiehlt für das H5 die USB-Lösung SoundblasterX G1. Hiermit hebt man das H5 nochmal eine Stufe höher und der Kritikpunkt der Soundprofile wird ebenfalls beseitigt. Mit der G1 kann man selber Anpassungen vornehmen.  

Der zweite wichtige Punkt bei einem Headset ist das Mikrofon. Hier leistet sich Creative keine Schnitzer. Durch die verbesserte Geräuschunterdrückung ist der Sprecher immer gut zu verstehen.  

Fazit Creative SoundblasterX H5 Tournament Edition 

Wir können das H5 in der Tournament Edition von Creative nahezu uneingeschränkt empfehlen. Creative hat hier für den UVP von 129,99€ ein Stereo-Allround-Headset auf den Markt gebracht, das sowohl klanglich als auch von der Verarbeitung im oberen Segment mitspielt. Wer auf übertriebene Bässe oder bunte LED steht, für den ist das H5 das falsche Headset.

Marc Sczepansky

Geschrieben von: Marc Sczepansky

Ist seit über 25 Jahren Gamer und mit der Hardware per Du. Fan von technischen Spielereien und Legotechnik.

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Neueste Kommentare

  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Black Flag hat mich von der Story her nicht packen können, hatte mir mehr erwartet und das Gameplay war damals einfach nichts für mich. Ist ja aber immer so, wenn in/an einer Serie was geändert wird, gibt es immer unterschiedliche Meinungen.
  • Daniel Walter Daniel: Ich war immer ein Fan der alten Herangehensweise und vermisse es daher im neuen Teil ein wenig. Trotzdem ist Origins wirklich gut, auch wenn es nicht an meine Favoriten AC 2 und AC Black Flag heranreicht.
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