7 Days To Die Einsteigerguide Xbox One

Das Zombie Survival Game 7 Days to die ist bereits seit einiger Zeit erhältlich. In unserem Guide zeigen wir euch, wie der Einstieg in das Endlos-Spiel gelingt.

Bringt euch in Sicherheit

Nachdem ihr die Einstiegs-Quests erfolgreich abgeschlossen und euch mit der grundlegenden Steuerung vertraut gemacht habt, empfiehlt es sich, schnellstmöglich einen passenden Unterschlupf zu suchen. Zwar könntet ihr mithilfe der recht günstigen Holzrahmen auch selbst relativ zügig ein Haus aus dem Boden stampfen, es ist aber in Anbetracht der Tatsache, dass die erste Nacht nicht lange auf sich warten lässt, und die Zombies dort sehr angriffslustig sind, sehr viel sinnvoller, eines der leer stehenden Häuser zu beziehen und dieses den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Achtet bei der Häuser-Wahl darauf, dass das Haus nicht zu groß ist, sodass es sich gut verteidigen beziehungsweise während einer Zombie-Attacke reparieren lässt.

Es ist ebenfalls sinnvoll, ein zweistöckiges Haus zu suchen, oder in ein einstöckiges eine zweite Decke einzuziehen. Idealerweise plant ihr die zweite Etage so, dass sie sich nicht über eine Treppe, sondern über eine Leiter erreichen lässt, an deren Ende ihr eine Luke in die Decke einbauen könnt. Dies erschwert den Zombies, die sich Zutritt zu euren vier Wänden verschafft haben, das Betreten des oberen Stockwerks.

Habt ihr euch dafür entschieden, ein bereits bestehendes Haus zu beziehen, solltet ihr als erstes sämtliche Wände, Böden, Decken und Türen überprüfen und bei Gelegenheit reparieren. Bei Holzbauten solltet ihr auf jeden Fall die höchste Sicherheitsstufe wählen, also die linke Schultertaste so lange drücken, bis euch angezeigt wird, dass ihr für die nächste Stufe Metall benötigt. Die verstärkten Holzwände halten schon einiges aus und lassen sich bei Bedarf schnell und günstig reparieren. Wenn ihr im Laufe des Spiels eine gute Metall-Quelle gefunden habt, könnt ihr die Holzbauten auch nach und nach mit einer Metall-Schicht verstärken. Dies beschäftigt die Zombies schon eine ganze Weile und verschafft euch gerade nachts etwas Luft. Um in der Nacht auf die Angriffe der Untoten reagieren zu können, solltet ihr in einer Lagerkiste oder einem Schrank ausreichend Holz für die Reparatur sowie Steine für das Herstellen neuer Basis-Werkzeuge gebunkert haben. Diese nachts zu sammeln ist weniger empfehlenswert, da die Zombies durch Geräusche angelockt werden. Auch das Braten von Fleisch oder Ähnlichem am Lagerfeuer sollte tagsüber erledigt werden, da der Geruch ebenfalls Zombies mobilisiert.

Um euer Zuhause gut verteidigen zu können ist es ratsam, im Erdgeschoss nur eine Tür zu nutzen. Sollte das Haus mehrere Eingänge besitzen, zerstört ihr die übrigen idealerweise und füllt die Lücken mit verstärkten Holzrahmen aus. Auch eine Terrasse oder Veranda vor der Tür hat sich bei uns schon oft als nützlich erwiesen, da viele Zombies erst einmal die Terrasse auffressen, bevor sie sich dem Haus widmen. Zwar muss die Veranda quasi nach jeder Nacht erneuert werden, aber es ist dennoch sehr viel entspannter, als das Innere des Hauses täglich von durchgebrochenen Zombies zu befreien, gerade, weil ihr hier ja auch eure Lagerkisten untergebracht habt.

Besonders wertvolle oder seltene Items wie Waffen, geschmiedetes Eisen oder Medikamente solltet ihr wenn möglich im Obergeschoss in einer Kiste verstauen, damit diese nicht direkt angenagt werden, wenn ein Untoter euer Haus betreten hat. Auch eure Schlafsäcke, an denen ihr nach eurem Tod wieder spawnen könnt, platziert ihr sinnvoller Weise oben. Dadurch habt ihr in der Regel die Chance, euch nach einem Tod in Ruhe auszurüsten, bevor ihr es erneut mit den Untoten im Erdgeschoss aufnehmt.

Habt ihr euer Obergeschoss gut gesichert, wie beispielsweise mit einer der erwähnten Dachluken, ist es auch ein guter Zufluchtsort, wenn unten nichts mehr zu retten ist. Damit ihr dennoch auch von oben fliehen könnt, solltet ihr über einen Notausgang im oberen Stockwerk nachdenken. Hier hat sich eine schlichte Tür nach draußen bewährt, mit einer kleinen Plattform davor. Stattet diese mit einer Leiter nach unten aus, die so weit reicht, dass ihr euch beim Sprung Richtung Boden nicht verletzt. Sie sollte aber ein Stück weit über dem Boden enden, damit die Zombies sie nicht nutzen können, um daran hochzuklettern. Zwar sind die einfachen Untoten dazu nicht in der Lage, die fortgeschritteneren aber schon.

Nahrung und Getränke

Trotz allem Fokus auf die Untoten solltet ihr die Bedürfnisse eures Charakters nicht aus den Augen verlieren. Dieser benötigt in regelmäßigen Abständen Nahrung und Flüssigkeit. Die einfachste Möglichkeit, um die Versorgung mit Flüssigkeit sicherzustellen, ist ein Abstecher in die Wüste, die sich im nördlichen Teil der Karte befindet. Dort findet ihr massig Yukka-Früchte, die ihr ohne großen Aufwand in Yukka-Saft umwandeln könnt. Dieser stellt einen Großteil eurer Flüssigkeits-Anzeige wieder her. Mit leeren Gläsern könnt ihr außerdem trübes Wasser aus Seen, Flüssen, Toiletten oder Waschbecken sammeln. Dieses müsst ihr aber vor der Nutzung abkochen, wofür ihr ein Lagerfeuer und einen Topf benötigt.

Die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist schon etwas schwieriger. So findet ihr beispielsweise zahlreiche Konserven beim Durchsuchen von Häusern oder Leichen. Auch die diversen Maisfelder sind eine gute Adresse, um Lebensmittel zu finden, die ihr nicht kochen müsst. Darüber hinaus habt ihr natürlich auch die Chance, mit Pfeil und Bogen auf die Jagd nach Tieren jeder Art zu gehen. Die Jagd erfordert allerdings etwas Geschick mit dem Bogen. Auf jeden Fall solltet ihr davon absehen, das Fleisch von Zombies oder Zombiehunden zu essen.

Waffen und Kleidung

Um euch nicht mit blanken Fäusten gegen die Zombies verteidigen zu müssen, ist es ratsam zumindest eine Basis-Schlagwaffe dabei zu haben, wie eine Axt oder einen Knüppel. Mit den entsprechenden Rohstoffen könnt ihr zudem Varianten herstellen, die mit Metall verstärkt wurden und dementsprechend robuster sind. Auch Schusswaffen wie Pfeil und Bogen oder diverse Pistolen sowie Gewehre sind eine Option, wobei Letztere teuer und aufwendig sind. Ab und an findet ihr aber auch Waffen oder Waffen-Teile in verlassenen Häusern, in Inventaren besiegter Feinde oder in Versorgungskisten, die immer wieder per Flugzeug eintreffen. Diese versorgen euch außerdem immer wieder mit Medizin, mit der ihr euch heilen oder eine Infektion stoppen könnt. Da ihr nach einer Infektion nur noch sieben Tage zu leben habt, solltet ihr während dieser Zeit verstärkt nach den besagten Kisten Ausschau halten oder eben die entsprechenden Rohstoffe suchen, um die Medizin selbst herzustellen. Ein anderer Tipp in Bezug auf die berüchtigen sieben Tage ist, dass ihr euch bei Nächten, die durch Sieben teilbar sind, noch etwas besser vorbereiten solltet als sonst. Hier warten sehr viel größere Horden Untoter auf euch als an gewöhnlichen Tagen. Die besagten Nächte werden mit dichtem Nebel im Vorfeld angekündigt.

Zu guter Letzt spielt auch die Kleidung eine nicht zu vernachlässigende Rolle. So solltet ihr bei Ausflügen in verschneite Regionen dick angezogen sein, um nicht zu erfrieren. In der Wüste droht hingegen ein Hitzeschlag, wenn ihr zu viele Schichten tragt. Daher ist es sinnvoll, immer mehrere Kleidungsstücke im Inventar zu haben, um notfalls wechseln zu können. Ihr habt zum einen die Möglichkeit, die Kleidung aus Pflanzenfasern oder Leder selbst herzustellen. Verlassene Häuser halten aber auch sehr oft diverse Shirts, Hosen oder Schuhe für euch bereit, sodass ihr schnell einen Kleiderschrank voll bekommt. Manche Kleidungsstücke haben nicht nur eine wärmende, sondern auch eine schützende Funktion, wie zum Beispiel diverse Helme.

Bevor wir euch in die postapokalyptische Spielwelt entlassen, legen wir euch noch die Karte ans Herz. Hier erkennt ihr nicht nur, wo ihr schon unterwegs wart, sondern habt zudem die Chance, Wegpunkte zu setzen und dadurch interessante Gebiete oder Unterschlüpfe zu markieren. Dies ist über die Y-Taste des Controllers möglich. Dank der verschiedenen verfügbaren Symbole, könnt ihr euch genau merken, welche Markierung für was steht. Die Karte zeigt euch zudem den Ort eures letzten Ablebens an, wodurch ihr die Möglichkeit habt, euer Inventar nach eurem Tod wieder aufzusammeln.

Wir hoffen, wir konnten euch den Spieleinstieg erleichtern und wünschen euch viel Glück beim Überleben in 7 Days to die.

 

Daniel Walter

Geschrieben von: Daniel Walter

Hat seit der ersten PlayStation keine Konsolengeneration ausgelassen und interessiert sich vor allem für Adventures, RPGs und Actiongames. Neben der Arkham- und Assassin's Creed Reihe liegen auch sämtliche Star-Wars-Titel stets hoch im Kurs.

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Neueste Kommentare

  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Black Flag hat mich von der Story her nicht packen können, hatte mir mehr erwartet und das Gameplay war damals einfach nichts für mich. Ist ja aber immer so, wenn in/an einer Serie was geändert wird, gibt es immer unterschiedliche Meinungen.
  • Daniel Walter Daniel: Ich war immer ein Fan der alten Herangehensweise und vermisse es daher im neuen Teil ein wenig. Trotzdem ist Origins wirklich gut, auch wenn es nicht an meine Favoriten AC 2 und AC Black Flag heranreicht.
  • Tim-Oliver Siegwart Tim-Oliver Siegwart: Die Neuausrichtung gefällt mir sehr gut. Die Architektur ist wunderschön und die Story gut gemacht. Auch die vielen Nebenquests und jetzt mit Level 40 die Community Events sind super. Das ewige geklettere und Dauerblocken aus den Vorgängern war einfach idiotisch, finde das jetzt überzeugender.